Hamburg für E-Autos rüsten

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Eine Ansicht des neuen Bildungszentrums an der Billstraße Visualisierung: Kfz-Innung Hamburg

Kfz-Innung baut Bildungszentrum in Rothenburgsort

Rothenburgsort Auf dem Gelände der Hamburger Kfz-Innung an der Billstraße entsteht das Kompetenzzentrum des Handwerks für Elektromobilität, Leichtbaukarosserien und Fahrzeugsystemtechnik (Komzet-e). Das 6,5 Millionen-Euro-Projekt wird vom Bund, der Stadt Hamburg und aus Eigenmitteln der Innung finanziert. Das neue 1.700 Quadratmeter große Kompetenzzentrum ist eine Weiterentwicklung der Berufsbildungszentren mit zusätzlichem Schwerpunkt der Elektromobilität.
Hier werden Mitarbeiter, Funktionsträger und Inhaber von Kfz-Betrieben fortgebildet sowie die Vernetzung mit anderen Bildungszentren, der Industrie und Wissenschaft vorangetrieben, hieß es jetzt in einer Mitteilung. Die erarbeiteten Inhalte fließen zudem im Rahmen der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen in die Ausbildung der folgenden Generationen ein. Die Kfz-Innung will damit nach eigenen Angaben „den Grundstein für die Zukunft, die der Elektromobilität gehört“, legen.
Obermeister Holger Laß betonte bei der Grundsteinlegung für das Komzet-e, dass sich die Kfz-Innung Hamburg bereits in der E-Mobilität engagiere und aktuell bereits Lehrgänge für vorgeschriebene Zusatzqualifikationen anbiete. Schulsenator Ties Rabe bezeichnete die Co2-freie Fortbewegung mit rein elektrischen Fahrzeugen als wichtigen Baustein zur Energiewende. Bis 2020 sollen eine Million zweispurige Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Das sieht der nationale Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung vor. (wb)
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