Hamburg: Musik und Motoren

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Lichtershow und Livemusik auf der Bühne: So soll es auf dem Verkehrsübungsplatz in Rothenburgsort an den Abenden aussehen Fotos: urban Future Development GmbH

Open-Air-Konzerte auf Verkehrsübungsplatz in Rothenburgsort im Test

Hamburg.Tagsüber lernen Fahrschüler den sicheren Umgang mit dem Auto oder Motorrad, abends genießen Musikfans Konzerte unter freiem Himmel: Auf dem Verkehrsübungsplatz direkt am Bahnhof Tiefstack in Rothenburgsort entstehe eine neue Open-Air-Bühne mit Platz für mindestens 5000 Beuscher und bester Verkehrsanbindung. Vergangene Woche stellte die Urban Future Development GmbH ihre Pläne für „Parkland“ vor. Bereits im September ist eine große Eröffnungsveranstaltung geplant.
Derzeit ist allerdings nur eine erste Testveranstaltung in diesem Jahr genehmigt. Neben viel Unterstützung aus Politik und Verwaltung wird das Projekt Parkland laut Organisator John Schierhorn an einigen Stellen auch kritisch gesehen. Das Gelände soll laut Plänen im Rahmen des Konzeptes „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ mittelfristig möglicherweise einer anderen Nutzung zugeführt und die Verkehrswacht umgesiedelt werden.
Rund 30.000 Menschen nutzen den Verkehrsübungsplatz im Jahr. Im vergangenen Jahr kürzte die Stadt dem gemeinnützigen Betreiber Verkehrswacht e.V. die notwendigen Zuwendungen. Zeitgleich wurde die Miete für das Gelände durch die Stadt (Sprinkenhof AG) deutlich erhöht. Für den Verein dürften die Pläne der Parkland-Organisatoren daher gerade zur rechten Zeit kommen. Mit den Mieteinnahmen könnte der Verein den Fortbestand des Platzes sichern.
Die Parkland-Organisatoren sind von den Vorteilen des Areals überzeugt. Er ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln ebenso gut zu erreichen, wie mit dem Auto oder dem Fahrrad. Er würde anderen Freiflächen wie den den Entenwerder Elbpark oder die Stadtteilbühne entlasten und „das Image von Rothenburgsort würde durch eine überregional relevante kulturelle Nutzung profitieren“, sind sich die Organisatoren sicher. Um in einen regulären Betrieb mit 20 bis 40 Veranstaltungen pro Jahr zu gehen, benötigt die Parkland Bühne allerdings eine Planungssicherheit von mindestens drei Jahren. Also ähnlich lange, wie für eine Neuplanung der Fläche mindestens angesetzt werden müsste. „Daher würden wir uns über eine entsprechende Genehmigung für ebenfalls mindestens drei Jahre freuen, um zeitnah mit der Planung für den nächsten Sommer zu beginnen“, sagt John Schierhorn. (wb)
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