Hamburg: „Sichtbar machen, dass wir da sind“

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Bis Anfang Februar wird der Kirchturm der Gemeinde von innen erstrahlt und von außen angeleuchtet Foto: Röhe

Pastorin Blum: Wie die Rothenburgsorter Kirche St. Thomas Besucher lockt

Hamburg. Pastorin Cornelia Blum freut sich: „Wenn noch bis Anfang Februar abends der Kirchturm unserer Gemeinde von innen strahlt und von außen angeleuchtet wird, dann hat das seine Richtigkeit.Wir wollen damit sichtbar machen, dass wir da sind.“ Mit dem Lichtspiel möchte die Kirchengemeinde St. Thomas auf sich aufmerksam machen und neue Besucher für ihre Gottesdienste gewinnen. „Die Kirche soll ein guter Ort für die Menschen und vor allem lebendig sein“, hebt die Pastorin hervor. Vor einem halben Jahr – am 1. August 2013 – wurde sie durch Hauptpastorin und Pröpstin Ulrike Murmann in der Kirche St. Thomas zu Rothenburgsort in ihr Amt eingeführt.
Die in Afrika geborene, in Frankfurt am Main aufgewachsene und seit 1998 in Hamburg lebende Cornelia Blum hat jede Menge Erfahrungen: Tätigkeit in einer Wirtschaftskanzlei, Arbeit in verschiedenen Kirchengemeinden, darunter vier Jahre in Steilshoop und acht Jahre in St. Gabriel in Barmbek-Nord.
„Ich habe die normale Arbeitswelt als Arbeitnehmerin kennen gelernt, bevor ich Pastorin wurde – dies sehe ich als Vorteil an, denn ich kenne Existenzsorgen und Probleme“, sagt Blum. Die Kirche St. Thomas sei ein Ruhepool, ein besonderer Anziehungspunkt mitten im Ort. Die Nähe zur Hamburger City und zu den Vier- und Marschlande sei unschlagbar, meint Blum. „Ich liebe die Schafe am Deich und bin mir sicher, wenn die Hamburger wüssten, wie schön der Stadtteil ist, würden noch viel mehr hierher kommen.“ Seit Amtsantritt wohnt sie in der Dienstwohnung im Pastorat – gleich neben der Kirche und zentral im Ortskern.
Durchschnittlich kommen etwa 20 bis 40 Rothenburgsorter in die Gottesdienste. „Wenn ich in Zukunft den durchschnittlich 50 Menschen begrüßen kann, bin ich zufrieden“, sagt Blum lachend. Bei knapp 1.800 Gemeindemitgliedern dürfte dieses Ziel doch zu schaffen sein, hofft sie. (mr)
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