Hamburg: Stangen blockieren Autos

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Sandra Clemens und Tim Eckbrett freuen sich, dass die Behörde neben einer Sitzbank auch Stangen angebracht hat, damit Autos dort nicht mehr parken Foto: Röhe

Weg zum S-Bahnhof Hasselbrook ist jetzt „fußgängerfreundlicher“

Von Matthias Röhe
Hamburg. Ein Ärgernis für Fußgänger am Hammer Steindamm kurz vor dem S-Bahnhof Hasselbrook ist weg: Parkende Autos können ihnen nicht mehr den Weg versperren. Die Behörde hat jetzt Bügel anbringen lassen, die es Autofahrer unmöglich machen, auf den Gehweg zu fahren. „Mütter mit ihren Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer hatten bislang Probleme an der Litfasssäule vorbeizukommen, wenn parkende Fahrzeuge den Weg versperren. Dies ist nun nicht mehr möglich“, freut sich Sandra Clemens, ehemaliges Fraktionsmitglied der Linken. Anfang des Jahres war ein entsprechender Antrag im Regionalausschuss gestellt worden.
Gefahren sind im Bereich des Hammer Steindammes aber noch immer vorhanden, wie Anwohner Tim Eckbrett (24) erzählt: „Auf dem Hammer Steindamm Richtung Wandsbeker Chaussee, wo Fahrzeuge an der Kreuzung nach rechts in eine Abbiegespur in die Caspar-Voght-Straße abbiegen können, parken Autofahrer ihr Fahrzeug häufig auf dem Geh- und Radweg und versperren ihn damit für Fußgänger und Radfahrer.“ An dieser Stelle, unmittelbar vor einer Straßenecke, kreuzen Bürgersteig und Radweg die Einbiegespur der Fahrzeuge. Zwar sind dort an der Einbiegespur Parkplätze ausgewiesen, aber dennoch stünden dort fast täglich Autos auf dem Geh- oder Radweg. „Autos haben auf dem Gehweg und auf dem extra eingerichteten Fahrradstreifen nichts zu suchen“, so Tim Eckbrett. Er und Sandra Clemens hoffen, dass Behörden den Bereich intensiver kontrollieren.  
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