Hamburg: Vhw lehnt Kauf-Angebot ab

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So berichtete das Wochenblatt vor zwei Wochen über die Pläne verbliebenen Bewohner

Eigentümer bereitet Abriss der Wohnanlage am Elisabethgehölz vor

Hamburg. In dem Streit im die Wohnanlage am Elisabethgehölz haben die Eigentümer, die vhw, auf das noch ausstehende Kaufangebot (Wochenblatt berichtete) der neugegründeten Elisa e. G. reagiert. Demnach schließt die vhw einen Verkauf an die noch verbliebenen Bewohner und deren Unterstützer aus.
„Wir werden das Grundstück definitiv nicht verkaufen, sondern dem mehrheitlichen Wunsch nach Abriss und Neubau entsprechen“, sagt Annika Patzelt, Sprecherin der vhw.
Mitglieder der Initiative „Rettet Elisa“ haben im August eine Genossenschaft gegründet mit dem Ziel der vhw den Gebäudekomplex abzukaufen. Ein entsprechendes Angebot soll in Kürze an die Eigentümer geschickt werden.
Mit der Absage schwindet die Hoffnung der Initiative einen Abriss zu verhindern. Auch der jüngste Versuch den Schumacherbau unter Denkmalschutz zu stellen wurde von der Behörde abgelehnt. Die vhw will das U-förmige Gebäude abreißen und eine neue Wohnanlage mit 101 geförderten Wohnungen bauen. In der vergangenen Woche hat die vhw damit begonnen den Abriss vorzubereiten und Schadstoffe aus den leerstehenden Wohnungen zu entfernen. Von den ehemals 122 Wohnungen sind heute nur noch sieben bewohnt. 50 ehemalige Bewohner warten laut vhw auf den zugesicherten Rückzug in die neue Wohnanlage. (mt)
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