Hamburg: Weihnachtsmarkt? „Hamm“ wir nicht

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Fehlt er oder fehlt er nicht? Was die Bewohner sagen

Hamburg. Obwohl Hamm einer der am dichtest besiedelten Stadtteile Hamburgs ist, gibt es dort keinen Weihnachtsmarkt. Warum findet sich kein Betreiber? Was hat dieser Stadtteil nicht, was andere haben?
In den vergangenen Jahren hat Friseurmeisterin Stefani Voss, den „Horner Weihnachtszauber“ organisiert. Weil sie beruflich zu stark eingebunden war, musste sie dieses Jahr pausieren. Ihre Erfahrungen sind zwiespältig. „Ich hatte die Idee für den Horner Weihnachtszauber und habe ihn mit verschiedenen Partnern realisiert. Die Anmeldung und Genehmigung ging recht einfach, die Politik hat die Idee unterstützt. Leider haben uns die Kosten schon aufgefressen, allein er Strom hat über 10.000 Euro gekostet – und dann auch noch das Geld für die Nachtwache. Aber es war so schön, sogar Gunther Gabriel ist aufgetreten. Besonders am Wochenende war es gerammelt voll. Nächstes Jahr mache ich den Winterzauber wieder.“
Auch in Billstedt wird voraussichtlich erst 2015 ein Weihnachtsmarkt eröffnet – aber warum steht Hamm hintenan? Laut Hansjörg Schmidt, Bürgerschaftsabgeordneter für Hamburg-Horn, reicht eine Anmeldung beim zuständigen Amt zum Genehmigungsverfahren.
Ob die Hammer selbst einen Weihnachtsmarkt wünschen, bleibt auch beim Blick auf die Stimmungslage unklar. Er ist halt eigen, der Stadtteil. Nicht nur zu Weihnachten. (sdo)
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