Hamburg: WM-Nachwuchs aus Billstedt?

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Ursula Groß und Gerd Baum (Mitte) weihten den Bolzplatz am Schiffbeker Berg mit ihrem Ehrenanstoß und einem anschließenden Zielschießen zur Freude der anwesende Kinder ein Foto: Sichting

Bolzplatz Schiffbeker Berg eröffnet. Jeden Sonntag: Schiffbek-Liga

Von Mathias Sichting
Hamburg. Der Schiffbecker Berg im Fußballfieber: Der Andrang auf dem neuen Bolzplatz ist riesig. Ein Sicherheitsdienst musste bereits zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung den Platz bewachen, damit die Kunstofffläche während der Trocknungsphase nicht schon bespielt und dadurch beschädigt wird. Am vergangenen Donnerstag war es dann soweit.

160.000 Euro investiert

Ursula Groß vom Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung und Fachamtsleiter Gerd Baum eröffneten bei strahlendem Sonnenschein Billstedts neuesten Spiel- und Bolzplatz. 160.000 Euro wurden investiert. Es entstanden ein 500 Quadratmeter großer Bolzplatz, eine gepflasterte Außenfläche, Rasenflächen, eine Tischtennisplatte, ein Basketballkorb und diverse Sitzmöglichkeiten. „Manche Projekte brauchen eine Weile. Ich bin froh, dass wir den Platz heute für die Kinder einweihen können. Auf diesem tollen Bolzplatz übt vielleicht der Nachwuchs für die Weltmeisterschaft von morgen“, freute sich Gerd Baum und ergänzte: „Unser Blick ist schon lange auf Hamburgs Osten gerichtet. Wenn man weiß, wie der Bolzplatz vorher aussah, kann man schon ein bisschen stolz sein.“
Nach dem obligatorischen Ehrenanstoß stürmten die Kinder den halb offenen Käfig. Sie wollten unbedingt den ersten Spieltag ihrer neuen Schiffbek-Liga erleben und selbst den großen Stars nacheifern. Die Klose-, Götze- und Müller-Minis kickten bis zum letzten Schweißtropfen. Nur gut, dass bei der Eröffnung eine kühle Erfrischung bereit stand. Erlebnispädagoge Martin Legge von den StadtFindern organisiert in Zukunft immer sonntags um 14 Uhr einen Spieltag der Schiffbek-Liga. Wer kommt, spielt mit. „Den Kindern sollen durch den Sport Werte und Regeln vermittelt werden. Wir spielen aber nicht nur Fußball, sondern auch Basketball, Tischtennis und andere Gruppenspiele. Es ist also für jeden etwas dabei“, sagt Martin Legge.

Bolzplatz soll „Schiffi“ heißen

Er motivierte die Nachwuchskicker, gemeinsam mit Anke Weber von der Stadtentwicklungsgesellschaft (steg), bei der Namensfindung für den Bolzplatz. Zu den ersten Vorschlägen gehörten „Schiffi“, „Gummiplatz“ und „Sommerspielplatz“. Die StadtFinder schlagen vor, in Zukunft vom „Schiffi“ zu sprechen. Als letzte Baustelle auf dem Gelände macht Fachamtsleiter Gerd Baum den Zaun zur Bundesstraße 5 aus: Dieser ist heruntergetrampelt. „Wir werden uns sofort
darum kümmern.“
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