Hamburger Derby mit Sandsäcken und Protest

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Sandsäcke wurden zum Schutz am Rande der Rennbahn aufgeschichtet Foto: Citynewstv
Hamburg. Ein Einsatz der Feuerwehr wegen Starkregen, Protest von Tierschützern gegen Pferderennen: Das diesjährige Derby-Meeting, das am Dienstag zuende ging, war von einigen „Stör-Aktionen“ geprägt.
Die schweren Schauer am Sonnabendnachmittag machten die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Billstedt-Horn auf der Rennbahn notwendig. Weil nach kurzem Starkregen die Galoppstrecke zu überschwemmen drohte, forderte die Rennleitung des Deutschen Galopp Derbys die Einsatzkräfte an. Die Kameraden bauten eine 50 Meter lange Sandsacksperre auf. Der kurze, aber äußerst heftige Regenschauer hatte zunächst den Parkplatz am Derby-Gelände unter Wasser gesetzt. Die Fluten liefen das unkontrolliert in Richtung der Galoppstrecke und weichten den Boden auf. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Billstedt/Horn beschlossen, das Wasser mit einer Barriere aufzuhalten. 600 Sandsäcke schichteten sie innerhalb von drei Stunden auf.
Mit elf Längen Vorsprung gewann am Sonntag „Sea the Moon“ das mit 650.000 Euro dotierte Derby. Tierschützer von „Peta“ protestierten gegen die ihrer Ansicht nach brutalen Rennen und forderten ihre Abschaffung. (wb)
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