Hamburger Kinderbischöfe für Zivilcourage

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Die Kinderbischöfe Christian (v.l.), Mila und Raphael hielten ihre letzte Ansprache Foto: Gisela Köhler/Das Rauhe Haus

Tradition der Kinderbischöfe stammt aus dem Mittelalter

Hamburg Mit einem Gottesdienst in der Wichernkirche begann in der vergangenen Woche die letzte Veranstaltung für die Amtszeit der Kinderbischöfe. Christian Kratzsch (11), Raphael Owuso Opuko (10) und Mila Jandt (10) kamen in vollem Ornat und wurden nach dem Gottesdienst von Propst und Hauptpastor Dr. Martin Vetter aus dem Amt geführt (das Wochenblatt berichtete). Damit verbunden waren das Ablegen des Ornats, der Mitra und die Rückgabe der Bischofskette und des Rings. Seit dem vergangenen Herbst hatten sich die Kinderbischöfe und deren fünfte Klassen mit dem Jahresspruch von Martin Luther: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen.“ beschäftigt und über Themen wie Angst, Mut und Zivilcourage gesprochen.

Tradition aus dem Mittelalter

Die Tradition der Kinderbischöfe stammt aus dem Mittelalter und besteht seit 1994 nun auch in Hamburg weiter. Die Kinderbischöfe haben in ihrer Amtszeit mit ihren Klassenkameraden über die Ängste von Kindern gesprochen und überlegt, wie man diese überwinden kann. Es ging dabei auch um Vorbilder in der Gesellschaft und Zivilcourage. Durch die Diskussion wollten die Kinder der Wichernschule neue Zeichen setzen. (kg)

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