Hamburger Wohlfühlmorgen

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Zum Service gehörten auch eine Maniküre und anschließende Akkupunktur sowie eine Massage.Fotos: Sabine Wigbers/Malteser Hilfsdienst

„Ich freue mich schon so auf das nächste Mal!“

Borgfelde. 360 Frühstückseier, zehn Kilogramm Butter, 44 Liter Milch, 35 Kilogramm Obstsalat, 650 Brötchen, über 300 Besucher und 80 ehrenamtliche Helfer. Noch viel eindrucksvoller kann man die Bilanz des 6. Hamburger Wohlfühlmorgens allerdings ohne Zahlen, in nur zwei Worten ausdrücken: strahlende Gesichter.
Die sah man am vergangenen Sonnabend in der St. Ansgar-Schule nämlich vom ersten bis zum letzten Moment. Schon morgens um 8.30 Uhr, anderthalb Stunden, bevor die Türen sich öffneten, standen die ersten Besucher auf dem Schulhof. Dort waren gut 20 ehrenamtliche Malteser noch mit dem Aufbau beschäftigt, denn draußen sollte um Punkt 10 Uhr alles fertig sein für die in Armut lebenden und teilweise obdachlosen Besucher. Entsprechend wurde alles hergerichtet, um eine ärztliche, zahnärztliche und auch tierärztliche Versorgung anbieten zu können. In der Turnhalle der Schule bestanden zudem Wasch- und Duschgelegenheiten.
Drinnen warteten ein reichhaltiges Frühstück, ein Friseur, Maniküre und Pediküre, Massage, Akkupunktur, aber auch eine Sozial- und Rechtsberatung sowie die Möglichkeit, professionelle Portraitfotos von sich machen zu lassen, auf die Besucher.
Oberstufenschüler der St. Ansgar Schule, Kinder aus dem Malteser Schulsanitätsdienst, weitere Malteserhelfer, Mitarbeiter der Caritas, der Alimaus, ehrenamtliche Friseure, Masseure, die Musikerinnen der Gruppe „3 Ladies“ 1st sowie ein Team des Renaissance Hotels Hamburg schafften es gemeinsam, den Besuchern einen ganz besonderen Wellness-Tag zu bieten.
Projektleiter Christian Budde (Malteser Hilfsdienst) betont: „Wir, die Organisatoren vom Malteser Hilfsdienst, der Caritas, der Alimaus und des Sozialdienstes Katholischer Frauen, möchten mit diesem besonderen Angebot ein Zeichen für mehr Solidarität mit dieser ausgegrenzten Gruppe setzen. Über Spenden und neue Unterstützer freuen wir uns immer, damit wir das Projekt weiter fortsetzen können.
„Ich freue mich schon so aufs nächste Mal!“ damit drückte einer der Besucher, der mittags als Letzter die Schule verließ, das aus, was sicherlich viele gedacht haben. (hfr)
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