Hamburgs Raser nerven Anwohner

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In der Marienthalter Straße sind viele Autos oft schnell unterwegs. Auf dem Kopfsteinpflaster klötert das besonders Fotos: Stefan Dombert

Marienthaler Straße: Auf dem Kopfsteinpflaster wird‘s laut

Hamburg. In der Tempo 30-Zone in der Marienthaler Straße geht es zeitweise hoch her. Immer mehr Pendler entdecken die idyllische Wohnstraße als Abkürzung, auf der sie die morgen- und abendlichen Staus auf der Sievekingsallee umfahren können. Da man schnell in die Firma oder nach hause möchte, sieht man es mit der Geschwindigkeitsbegrenzung oft nicht so genau. Doch besonders in den verkehrsschwächeren Zeiten wird die Marienthaler Straße häufig als Rennstrecke missbraucht. Das Problem der „Marienthaler“ ist, dass sie fast schnurgerade ist. Das lädt einige Autofahrer dazu ein, mehr auf das Gas zu treten als erlaubt. Anwohner schätzen, dass hier Geschwindigkeiten von 60, 70 und gar mehr Stundenkilometer erreicht werden – und das auf einer Kopfsteinpflasterstraße. Gerade jetzt zum Herbst, wo mit Nässe und Laub auf der Fahrbahn zu rechnen ist, befürchtet man Schlimmeres.
Die umliegenden Schulen, Seniorenheime sowie die Altersstruktur des Quartiers lassen auf potentielle Gefährdungen schließen.
Auf unebenen Kopfsteinpflasterstraßen kommt es zwangsläufig zu Lärmemissionen durch die Reifen. Besonders bei schweren Limousinen, Geschäftswagen und Transportern wird die Geduld der Anwohner strapaziert, denn auch Lärm ist ein Stressfaktor. Auch wenn dem zuständigen Polizeikommissariat 41 „keine Beschwerdelage“ bekannt ist, wünscht man sich im Stadtteil doch ein Ende dieser Situation. Und das nicht erst zum Herbst. (sdo)
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