Hamm: Neue Wohnungen für Flüchtlinge

Anzeige
Derzeit sind an der Eiffestraße nur ein paar Bauzäune aufgestellt. Hier sollen Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen entstehen Foto: Frank Berno Timm

Bau in der Eiffestraße soll so schnell wie möglich beginnen. Auch Kita vorgesehen

Hamm An der Eiffestraße wird so schnell wie möglich ein weiteres Projekt realisiert, das Flüchtlingen Unterkunft mit der Perspektive Wohnen bieten soll. Bauherrin ist die Saga, Betreuerin wird „fördern & wohnen“ sein. An der Eiffestraße 50, direkt neben einem Bürohaus, das als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird, stehen schon Bauzäune: Hier soll, wie das Bezirksamt Mitte erklärt, ein weiteres Projekt „Flüchtlingsunterkünfte mit Perspektive Wohnen“ entstehen. Neben den Wohnungen und drei Gemeinschaftsräumen seien eine Kindertagesstätte und ein Eltern-Kind-Zentrum geplant, sagt Sprecherin Sorina Weiland gegenüber dem Hamburger Wochenblatt. Das Wohnungsprojekt liegt innenstadtnah, die U- und S-Bahn sind, genauso wie Busse des HVV, recht zügig zu erreichen.

Bauprojekte in allen Bezirken

Michael Mathe, Amtsleiter für Stadt- und Landschaftsplanung im Bezirk Mitte, hatte letzte Woche auf einer Billstedter Veranstaltung darauf hingewiesen, dass neben dem dortigen, umstrittenen Projekt „östlich Haferblöcken“ weitere Wohnungen an der Eiffestraße vorgesehen seien (das Wochenblatt berichtete). Hintergrund der Baupläne ist eine Entscheidung des Hamburger Senats, nach denen alle Bezirke solche Wohnungen in größerer Zahl schaffen müssen – dies hatte in den letzten Monaten hamburgweit immer wieder zu erheblichen Debatten geführt. Der Bezirk Mitte hatte ein anderes Projekt in Billstedt am Haßloredder fallen gelassen, nachdem sich herausgestellt hatte, dass es nicht geeignet war.

„fördern & wohnen“ zuständig

Bauherrin an der Eiffestraße ist das städtische Unternehmen Saga. Sprecher Gunnar Gläser sagte, es seien an der Eiffestraße 183 Wohnungen vorgesehen. Der Bau soll laut Gläser so schnell wie möglich beginnen. Wie viele Flüchtlinge dort einzögen, entscheide die Saga aber nicht, betonte Gläser. Für die Belegung sei das ebenfalls städtische Unternehmen „fördern & wohnen“ (f&w) zuständig. (fbt)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige