Hammer Park in Not

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Dirk Kienscherf (li. Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft) und Andreas Dürkop (Management des öffentlichen Raumes, Revier Hammer Park) an einem Brunnen im Hammer Park. Die Ecken und Kanten müssen dringend saniert werden Foto: Röhe

300.000 Euro für Instandhaltung beantragt

Hamm. Nach dem Willen der SPD-Bürgerschaftsfraktion sollen noch in diesem Jahr 300.000 Euro für den Hammer Park bereitgestellt werden. „Wir wollen damit dringende Sanierungsarbeiten durchführen, wie beispielsweise Schäden an den Wegen und Mauerwerken beseitigen und damit die Investitionen der letzten Jahre abrunden“ sagt Dirk Kienscherf, Bürgerschaftsgeordneter. Ziel sei es, den beliebten Hammer Park damit fit für die nächsten Jahre zu machen. Denn: Hamburgs Ruf als grüne Stadt am Wasser ist weit bekannt. Hamburg gilt mit seinen Parks und Grünanlagen, Grünzügen, Gewässern und Bäumen als eine der grünsten Metropolen Europas. Nicht zuletzt das Hamburger Stadtgrün garantiert eine hohe Lebensqualität und lässt Hamburger sowie ihre Gäste Erholung und Entspannung finden. Auch der historische Hammer Park gehört zu Hamburgs „grüner Lunge“ und bietet Erholungs- und Naturerlebnisräume, eine Minigolf-Anlage, einen Kinderspielplatz, sowie viele weitere Freizeitangebote.

Dringend
sanierungsbedürftig

„In den letzten Jahren wurden viele Maßnahmen ergriffen, um die grüne Lunge des Stadtteils noch attraktiver zu machen“, erzählt Andreas Dürkop, Betriebshofleiter des Hammer Parks. „Unter anderem haben wir den großen Kinderspielplatz und den östlichen Eingangsbereich neu gestaltet. Als nächstes Ziel gilt es, den Haupteingang zu sanieren und sämtliche Mauerwerke, Treppen, Brücken sowie Wegedecken instand zu setzen“, ergänzt Dürkop.
Weil der Hammer Park dringend sanierungsbedürftig ist und zudem als ein herausragendes Beispiel der Reformgartenkunst von Otto Linne gilt, stellt die Partei den Antrag auf Bewilligung der 300.000 Euro.
„Wir gehen von Kosten in Höhe von 170.000 Euro für den Wegebau, 50.000 Euro für die Sanierung des Haupteingangs, 40.000 Euro für die Arbeiten an sämtlichen Plattenwegen und Bastion am Teich, sowie weitere 40.000 Euro für Arbeiten im Heckengarten aus“, sagt Dirk Kienscherf. Nun muss die Bürgerschaft den Antrag noch bewilligen. (mr)
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