Helfer für die Gartenschau

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Der Hammer Hamib Dekhovkh (Mitte) bekommt von Kursleiter Peter Liesenfeld (rechts) die Urkunde zum Rettungshelfer. Normen Niebuhr (li.) der Stiftung Berufliche Bildung (SBB) Foto: Röhe

43-Jähriger aus Hamm wurde zum Rettungshelfer ausgebildet

Hamm. Ein Großereignis, das Zehntausende von Besuchern nach Hamburg locken soll, läuft: Die internationale Gartenschau (igs) in Hamburg ist - mit derzeit noch schleppenden Besucherzahlen - gestartet.
Wo viele Menschen aufeinander treffen, braucht der eine oder andere Hilfe. Aus diesem Grund wurden seit Januar 30 Teilnehmer als Fachkraft zum Rettungshelfer ausgebildet – unter Ihnen Hamib Dekhovkh aus Hamm. „Ich war vorher in der Gastronomie, wurde arbeitslos. Über das Jobcenter Mitte kam ich in die SBB Kompetenz gGmbH, die wiederum mit dem Angebot der Schulung zum Rettungshelfer an mich herantrat“, sagt Hamib Dekhovkh. „Mir macht es viel Spaß, anderen Menschen zu helfen“, ergänzt der 43-Jährige.
Schnelle Hilfe sichern
Bis zum 13. Oktober öffnet die Gartenschau in Wilhelmsburg ihre Tore, doch lauern zwischen Blumenbeeten, Wasserbassins, Veranstaltungsflächen oder in Kinderspielbereichen auch Verletzungsgefahren. „Wir sind aber auch Ansprechpartner für verloren gegangene Kinder und unterstützen Menschen mit Behinderungen“, sagt der gebürtige Algerier Hamib Dekhovkh.
Um den Besuchern der igs in Notsituationen schnelle Hilfe und Sicherheit zu bieten, hat die Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe der SBB Kompetenz gGmbH in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK)-Harburg die zwölf Wochen dauernde Fortbildung zu „Rettungshelfern plus einsatzbezogene Dienstleistung“ für die sanitätsdienstliche und unterstützende Versorgung qualifiziert.
„Die neuen Rettungshelfer stehen den Besuchern jederzeit als Ansprechpartner nicht nur im Sanitätsbereich, sondern auch in Fragen rund um die Veranstaltung zur Verfügung“, sagt Thomas Anklam, Betriebsleiter der SBB Kompetenz gGmbH. Außerdem plane das DRK die igs-Mitarbeiter im Kreisverband Harburg oder einer der Tochtergesellschaften anschließend weiterzubeschäftigen. „Die Chancen, die neuen Rettungshelfer längerfristig bei uns im Kreisverband zu beschäftigen, stehen sehr gut“, sagt Harald Krüger, Kreisgeschäftsführer des DRK-Harburg. (mr)
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