Horner Freiheit ab 2015 in Hamburg

Anzeige
Das Stadtteilhaus „Horner Freiheit“ soll ab 2015 Mittelpunkt von Horns neuem Zentrum werden. Zwölf Stadtteileinrichtungen sollen in dem Haus unterkommenAnimation: Röhe/wb

Finanzierung geklärt. Baubeginn soll wirklich im Sommer sein

Von Marco Thielcke
Hamburg. Nun soll sie endlich kommen, die „Horner Freiheit“. Der Bezirk Mitte stellt dem Projekt nun 200.000 Euro zur Verfügung und schließt damit das letzte Loch in der Finanzierung. Auch Bezirksamtsleiter Andy Grote
(Interview Seite 9) bestätigt: „Die Genehmigung ging jetzt raus. Der Bau wird noch in diesem Jahr beginnen.“ Karin Wieland, Vorsitzende des Trägervereins Horner Freiheit, geht davon aus, dass die Bauarbeiten im Sommer beginnen können. „Schon im Februar starten die Vorbereitungen und die ersten Bäume werden gefällt“, sagt Wieland.
Die Baugenehmigung wurde bereits im vergangenen November erteilt, jedoch gab es noch Lücken in der Finanzierung. Die Parteien der Bezirksversammlung folgten in der vergangenen Woche einstimmig einem Antrag der regierenden SPD-Fraktion, die eine finanzielle Förderung durch den Bezirk forderte. Die CDU-Mitte enthielt sich bei der Abstimmung. Die Christdemokraten befürchten weitere Löcher in der Finanzplanung und befürchten, dass der Bezirk weitere Gelder zuschießen muss. „Wir fordern mehr Transparenz und eine genaue Auflistung der Kosten“, sagt Andrea Schoening, Fraktionsgeschäftsführerin der CDU in Mitte. Laut SPD hat es diese Auflistung bereits im alten Jahr durch das Fachamt Stadtplanung gegeben. „Das ist das wichtigste Projekt für Horn“, sagt Falko Droßmann, Fraktionsvorsitzender der SPD-Mitte.
Das Stadtteilhaus „Horner Freiheit“ ist ein Schlüsselprojekt für die Entwicklung der neuen Mitte Horns. Am Gojenboom in der Nähe der U-Bahn-Station Horner Rennbahn sollen zwölf Einrichtungen aus dem Stadtteil unterkommen, unter anderem die Geschichtswerkstatt und eine Bücherhalle. Laut aktuellem Zeitplan soll die Horner Freiheit in der ersten Jahreshälfte 2015 fertiggestellt werden und insgesamt rund sechs Millionen Euro. Die Behörde für Stadtentwicklung trägt davon rund 50 Prozent der Kosten, 40 Prozent kommen von der Sprinkenhof AG dem städtischen Immobilienunternehmen. Mit den Geld aus Mitte wurde nun, laut Bezirksversammlung das letzte Loch gestopft.
Nachdem Ende November 2012 der einzige private Investor für das Stadtteilhaus, Andreas Feldhahn, Geschäftsführer der Gallo dux GmbH aus Hamburg, absprang, mussten Stadt und Bezirk einen neuen Finanzplan aufstellen.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige