Hunde anleinen wegen Vogelgrippe?

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Herrchen und Frauchen auf dem eingezäunten Hundeauslaufplatz – dort gilt keine Leinenpflicht Foto: Haas

Umfrage: Meinungen zur Leinenpflicht gehen in Hamburg auseinander

Hamburg-Rothenburgsort Sechs verendete Wildvögel auf der Elbinsel Kaltehofe sind nachweislich Opfer der Vogelgrippe, vom hochpathogenen Virus-Typ H5N8 der Geflügelpest. Seit der vergangenen Woche gilt deshalb eine behördliche „Allgemeinverfügung“: Der Drei-Kilometer-Umkreis von Kaltehofe wurde für 21 Tage zum Sperrbezirk, Hamburg ist Risikogebiet – das bedeutet: Stallpflicht für Geflügel, Ausgangssperre für Katzen und Anleinpflicht für Hunde.

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„Die Bundesgesetzgebung schreibt diese Maßnahmen in der Geflügelpest-Verordnung vor“, erklärt Roland Ahrendt von der Gesundheitsbehörde. Drastische Strafen drohen bei Zuwiderhandlung. Der städtische Hundekontrolldienst kläre zunächst jedoch auf. „Wir setzen auf die Einsicht und das Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter“, so der stellvertretende Pressesprecher. Der eingezäunte Hundeauslaufplatz im Stadtpark hat deshalb in diesen Tagen Hochkonjunktur - obwohl auch dort Anleinpflicht herrscht. Am 10. Dezember endet die Maßnahme, wenn keine neuen Fälle von Vogelgrippe auftreten. (wh)

Aktuelle Hinweise und Infos: www. hamburg.de

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Marina Meier aus Barmbek | 07.12.2016 | 10:21  
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