Im Dienst der Sicherheit

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Eine starke Truppe: Die Ortsgruppe Billstedt der Johanniter. Foto: Sobesko

Die Johanniterortsgruppe Billstedt hat ein großes Einsatzgebiet

Billstedt. Zusammengehörigkeit ist ein tolles Gefühl. Diese Meinung eint die Mitglieder der Ortsgruppe Billstedt der Johanniter. Gemeinsam auf Veranstaltungen für das Wohl der Besucher sorgen, zusammen Ausbildungen absolvieren und immer wieder neue Freunde finden – das alles macht ein Ehrenamt bei den Johannitern aus.
Stephan Klähn, der neue Ortsgruppenleiter, ist seit 1988 dabei. Seine Motivation: Was man auch für sich in Notsituationen erhofft, selbst zu leisten. „Man kann seine Freizeit wesentlich schlechter verbringen“, scherzt der Verwaltungsangestellte. Alle Mitglieder haben eine Sanitäterausbildung mit jeweils unterschiedlichen Qualifikationen. Alle 14 Tage trifft sich die Ortsgruppe montags, 19.45 Uhr, in den Räumen des Kurt-Körber-Gymnasiums zu Ausbildungsveranstaltungen, um Neues dazuzulernen und altes Wissen aufzufrischen.
Die meisten Einsätze, an denen die Johanniter teilnehmen, finden aber am Wochenende statt. Hafengeburtstag, Schlagermove, Marathon – oft sind die Helfer mit dabei und sorgen für das Wohlergehen der Besucher. Doch nicht nur in Hamburg stellen sie sich in den Dienst der Sicherheit. Das Einsatzgebiet kann der ganze Norden, ja sogar das gesamte Bundesgebiet sein. So ist beispielsweise die Motoradstaffel gerade erst von einem Einsatz aus Berlin heimgekehrt. Sie haben dort die Kollegen bei der Versorgung des Berliner Halbmarathons unterstützt.
Seine Freizeit in den Dienst für andere zu stellen – für die Johanniter selbstverständlich. Freundschaften und die Unterstützung in der Gruppe, das macht es für die Mitglieder aus. Und das bei einem nicht geringen Zeitaufwand. „Zwischen 30 und 50 Dienststunden, sollte man schon erreichen“, so Stephan Klähn. Wie viele Veranstaltungen man dafür im Jahr betreuen müsste, ist schwer zu sagen. Manche Einsätze können drei, andere schon mal zehn Stunden dauern. Einsätze mit schwer Verletzten gab es auch schon. „Aber da kommt es dann auf die professionelle Distanz an“, so der Ortsgruppenleiter, „und auch darauf, dass man im Team über so etwas spricht.“
Nachwuchs könne man – wie bei fast jeder ehrenamtlichen Einrichtung – auch hier gut gebrauchen. (ts)
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