In Billstedt wird Lernen zum Vergnügen

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Enes, Furkan und Milan (v.l.) haben es sich bereits in der Bibliothek gemütlich gemacht Foto: Grell
Die Brüder-Grimm-Schule hat sich vergrößert: Am Standort Steinadlerweg hat die Stadtteilschule jetzt ein ganz neues Schulgebäude bekommen und mit einem großen Fest eingeweiht. Hinzugekommen sind neben sechs Klassenräumen auch verschiedene Fachräume und eine großzügige Mensa mit Lehrküche. „Endlich müssen die Schüler nicht mehr beengt in der Aula essen“, freut sich auch Schulleiter Kristof Dittrich. Zunehmende Schülerzahlen und höhere Anforderungen an Differenzierung beim Lernen, hatten den Raum in den bestehenden Gebäuden zu klein werden lassen und „wir merkten schon nach wenigen Tagen, wie viel entspannter die Atmosphäre durch die hinzugewonnenen Zimmer geworden ist“, so Dittrich.

Geplant wurde an dem Gebäude über fünf Jahre lang und Dank der intensiven Zusammenarbeit der Architekten, Lehrer und Schüler, entspricht der Neubau nun auch genau den Vorstellungen, die alle an das Gebäude gestellt hatten. Musik, Kunst und Naturwissenschaften haben einen eigenen Platz im Neubau bekommen und sind bestens ausgestattet. Auch die Bibliothek, mit bereits eintausend Büchern, sei absolut der Hammer. „Hier macht Lesen richtig viel Spaß“, finden Enes, Furkan und Milan, die es sich bereits auf den bunten Sitzkissen gemütlich gemacht haben. „Für die Betreuung des Bücherraums suchen wir noch eine ehrenamtliche Kraft, die sich für 14 Stunden in der Woche hier um den Aufbau kümmern möchte“, erklärt Kristof Dittrich.

Besonders stolz seien das ganze Kollegium und die Schüler natürlich auch auf die Mensa und die angrenzende Schulküche, in der Rezepte nun endlich auch einmal selber ausprobiert werden können. Gemeinsam in der Pause zusammensitzen und Mittagessen, das ist den Kids wichtig und das wird für die 450 Schüler am Steinadlerweg jetzt jeden Tag möglich sein.

Über sechs Millionen Euro hat der Neubau gekostet und wer bei der erste Besichtigungstour am Schulfest dabei war, der bemerkte sofort die Liebe zum Detail, die hier zum Einsatz gekommen ist. „Das Farbkonzept ist einfach umwerfend“, so eine Nachbarin. Grün und Orange als Grundfarbe in den Gängen, kleine Fenster, die zu jeder Zeit einen Einblick in die Klassenräume bieten und Sitzecken gleich neben den Eingängen zum Klassenzimmer, machen den Neubau zu einem wahren Kunstwerk. Eine Mutter meint: „So ist Lernen ein wirkliches Vergnügen“.
Auch Schulleiter Kristof Dittrich ist zufrieden: „Hier ist kein Null-Acht-Fünfzehn- Gebäude entstanden. Dieser Neubau ist etwas ganz Besonderes“. (kg)
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