Jetzt wird sauber gemacht

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Martin Webers (45), Andreas Knötzsch (46) und Heinz Ahrends (43) bei der Arbeit in der Legienstraße Ecke Steinfeldstraße in Billstedt Foto: Röhe/wb

Die Quartiersreiniger sind da

Billstedt/Horn. Auf sieben Teilflächen in den Stadtteilen Billstedt und Horn führt die Stadtreinigung Hamburg (SRH) gerade die Quartiersreinigung ein. „Dieses Reinigungskonzept sorgt für mehr Sauberkeit auf öffentlich zugänglichen Flächen unabhängig davon, wem die Fläche gehört und wer für die Reinigung verantwortlich ist“, teilt Reinhard Fiedler, Pressesprecher der SRH mit.

Ziel: „Ein lebenswertes Wohnumfeld“

Bei der neuen Quartiersreinigung übernimmt die Stadtreinigung die Koordination aller Reinigungsaktivitäten der für die Reinigung privater Flächen verantwortlichen Grundeigentümer. Über die Regelleistungen hinaus setzt die SRH mehr Personal für zusätzliche Reinigungsleistungen ein. Zudem soll mit präventiven Informationsangeboten für Schulen und Anwohner einer Neuverschmutzung der öffentlichen Flächen nachhaltig vorgebeugt werden. „In Quartieren wie Billstedt und Horn gibt es kaum Unterschiede zwischen der Nutzung privater und öffentlicher Flächen rund um die Wohnhäuser. Abfall findet sich auf diesen teilweise sehr intensiv genutzten Flächen leider überall. Deshalb brauchen wir auch einheitliche Reinigungsstandards in diesen Bereichen“, sagt Rüdiger Siechau, SRH-Geschäftsführer. „Alle Projektpartner und Bewohner des Quartiers haben damit ein gemeinsames Ziel: ein sauberes und jederzeit gepflegtes und lebenswertes Wohnumfeld“, ergänzt Siechau. Die Quartiersreinigung bezieht sich auf sieben voneinander getrennte Teilbereiche: dazu zählen fünf Wohnquartiere (Dringsheide, Spliedring, Legienstraße, Steinfurther Allee und Sonnenland), sowie zwei eher gewerblich genutzte Einkaufsgebiete (Billstedt Center und Horn Zentrum nahe U-Bahnhof Horner Rennbahn). „Wir sammeln fegen Bürgersteige, sammeln Müll von Grünflächen und räumen Plätze rund um Sammelcontainer auf“, sagt Andreas Knötzsch.
Das Projekt ist zunächst bis Ende 2014 befristet, die Kosten in Höhe von etwa 175.000 Euro trägt überwiegend die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Bei der SRH wurden fürs Projekt zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Im Rahmen des Projektes wurden darüber hinaus ehemalige Langzeitarbeitslose gemäß der Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV) nach § 16e SGB II beschäftigt. (mr/wb)
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