Junge Tüftler mit tolle Ideen

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Die Mühe und das intensive Arbeiten hatte sich für Team der Wichern-Schule gelohnt: Sie freuten sich, dass ihr kleiner Roboter (fast) alle Aufgaben so ausführte, wie sie es sich vorgestellt hatten.Fotos: zz

First Lego League: Wie können Roboter Senioren helfen?

Von Jürgen Hartmann
Horn. Viele Senioren und behinderte Menschen werden in Zukunft möglicherweise auf die Hilfe von Robotern zurückgreifen können, die ihnen im Alltag sehr nützlich sein kann. Wie solche Hilfen aussehen können, das zeigten jetzt 14 Schüler-Teams aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen beim dritten Regionalwettbewerb „First Lego League“ in der Wichern-Schule.
Das Motto des von E.ON Hanse gesponserter Programmier- und Konstruktionswettbewerb lautet „Senior Solutions – Unabhängig, engagiert, mittendrin“. Aufgabe der Teams war es dabei, einen Lego-Roboter so zu bauen und zu programmieren, dass er in der Lage ist, bestimmte Aufgaben im Haushalt oder im Alltag durchzuführen – etwa einen Stuhl zu reparieren, heruntergefallene Medikamente aufzuheben oder Gegenstände einzusammeln und einzuräumen. Auf einem Spielfeld mussten die Roboter ihr Können dann innerhalb von zweieinhalb Minuten vor einer Jury zeigen.
Die Schülerteams, die die Aufgaben nach den Sommerferien erhalten hatten, entwickelten dabei ganz hervorragende und vielleicht in Zukunft auch praktikable Ideen.
Auch wenn es bei dem einen oder anderem Team nicht auf Anhieb klappen wollte, zum Abschluss hatten dann alle 14 Teams die Gelegenheit, ihre Arbeiten auf der Bühne zu präsentieren und zu erläutern. „Wir haben heute miterlebt, mit wie viel Engagement die Schülerinnen und Schüler dabei waren und dass wir es wieder einmal geschafft haben, sie für naturwissenschaftliche und technische Themen zu begeistern“, sagte Projektleiterin Andrea Cammann bei der Siegerehrung. Das private Team „Mindbreakers“ aus Bad Oldesloe schafft es am Ende, sich vor allen anderen durchzusetzen.
Zusammen mit dem Zweitplatzierten „cleverdinos“ vom Gymnasium Am Heimgarten in Ahrensburg fahren sie nun im Dezember zum Semi-Finale nach Brandenburg.
Die Wichern-Schule war mit einem sehr jungen Team aus den fünften bis siebten Klassen an den Start gegangen. Maximilian Voß, Cemleon Güvercin, Andreas Jürgensen, Anton Weimer und Raphael Emanuel Gronau, und ihr Couch Niklas Milbradt freuten sich am Ende über ihren hervorragenden Platz im Mittelfeld des Wettbewerbs.
„Das Team will auf alle Fälle auch im nächsten Jahr wieder mitmachen“, erklärt ihr Lehrer Torsten Otto, der sich eben-falls über diesen Erfolg und auch darüber, wie sich „seine“ Schüler vorbereitet hatten, freute.
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