Kater Willi mag keine nassen Pfoten

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Kater Willi erzählt aus seinem Leben Grafik: wb

Die Feuchtgebiete in diesem Sommer mag der Stubentiger gar nicht

Hamburg Als echter Kerl weiß ich natürlich ganz genau, wie man die Frauen weichkocht. Respektive die Frau, die in meinem Haus wohnt. Ich muss dann nur ein ganz besonderes Konzert anstimmen, um zu bekommen, was ich will. Ungefähr so: „Mahahauuuu…. Mau… Mauauau…“ Das Ganze in wechselnder Tonlage, aber immer in intensiver Mau-Stärke. „Willi nervt, er will schon wieder raus in den Garten“, seufzt die Frau, die in meinem Haus wohnt. „Du musst ihn einfach ignorieren“, sagt der Junge, der auch in meinem Haus wohnt. Im Ignorieren ist er dann und wann ein wahrer Meister, ohne mit der Wimper zu zucken. Oder er hört mich einfach nicht, weil er immer diese weißen Stöpsel trägt, die ihm Musik ins Ohr pusten. Jedenfalls beiße ich bei ihm in der Tat auf Granit: Er macht keinerlei Anstalten, die Balkontür zu öffnen, außer die Frau, die in meinem Haus wohnt, fordert ihn nachdrücklich dazu auf. Dabei ist frische Luft doch so gesund! Wie gerne trabe ich lässig über die Grünfläche, schnuppere hier, beobachte dort. Hat sich da nicht gerade etwas unter dem Busch bewegt? Auf der Lauer liegen – was für ein herrliches Spiel! Allerdings wurde meine Freude an der Freikatzenkultur in jüngster Zeit nachhaltig beeinträchtigt: Regen, Schauer, Niesel – egal, wie man es nennt, untendrunter bleiben schlicht grässliche Feuchtgebiete. Dieser Sommer ist mir definitiv zu nass. Wie ein Storch im Salat stakse ich durch die aufgeweichte Wiese. Das Fell wird strähnig, die Pfötchen schlammig – es ist der Horror für Saubermänner wie mich. Aber bis zum nächsten Tag habe ich es meist vergessen. Und fange umgehend an, die Frau, die in meinem Haus wohnt, anzusingen:„Mahahau…“ Euer Willi

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