Katze mit Botschaft

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Kater Willi erzählt aus seinem Leben Grafik: wb

Kater Willi über berühmte Mitpfötler

Hamburg Wer kennt noch Kater Socks? Richtig, das war der legendäre Mitpfötler aus Washington. Der Mann, der in seinem Weißen Haus wohnte, war Bill Clinton, von 1993 bis 2001 Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Socks hieß so, weil er „weiße Pfoten bei ansonsten fast schwarzem Fell“ hatte“, heißt es in seinem Wikipedia-Eintrag. Coole Sache, ein Kater mit eigenem Kapitel im Online-Lexikon. Allerdings hätte Socks demnach auch Face oder Bib (Kopf oder Lätzchen) heißen können: Er war ein attraktiver Zeitgenosse, der auch helle Zeichnungen im Oberstübchen hatte. Als „First Cat“ am 20. Februar 2009 eines seiner sieben bis neun Leben abgab, berichteten Zeitungen in aller Welt darüber. In den Online-Medien rauscht es derzeit wegen eines anderen Mitpfötlers: „Embassy Cat“ twittert aus der ecuadorianischen Botschaft in London. Der Mann, der in diesem exklusiven Haus wohnt, heißt Julian Assange. Das ist dieser Held des digitalen Geheimdienst-Informationsdurchfalls – oder doch ein Verbrecher? Die einen sagen so, die anderen so. Jedenfalls sitzt er wie die Maus im Loch und hat jetzt eine Katze. Eben „Embassy Cat“, die Botschafts-Katze, die nun Botschaften zwitschert. Für Wortspiele ist die Katze – die wohl eher ein Kater ist, sofern ich das Gesicht meines nett weiß-getigerten Mitpfötlers deuten kann – der perfekte Begleiter. „Feline fine“ – also sich katzenmäßig gut fühlen – hieß die Bildunterschrift nach dem ersten aufregenden Tag bei Mister Assange, dem anscheinend langweilig ist. Der will bloß spielen, könnte man meinen, aber einige seiner Aktionen sind so ernst, dass sich wahlweise Geheimdienstagenten oder die Polizei für ihn interessieren.„Embassy cat“ ahnt davon nix. Er ist noch ziemlich jung, der Bursche. Alle guten Wünsche an WikiMiez schickt nach London. Euer Willi

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