Künstler kämpft für mietfreie Ateliers

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Mümmelmannsberg. Wenn es um das Thema Kunst und Kultur in Mümmelmannsberg geht, dann darf ein Name auf keinen Fall fehlen: Erich Heeder. Der heute 59-jährige gebürtigen Niedersachse, der vor mehr als 25 Jahren nach Mümmelmannsberg und Billstedt kam, ist Buchautor, Maler und Songschreiber. Kurz gesagt, er ist ein Stadtteilkünstler, den jeder hier kennt und der wiederum jeden aus der Mümmelmannsberger Kulturszene kennt. Er ist oft unbequem, sagt und schreibt seine Meinung offen und ehrlich und drückt dies auch in seinen zahlreichen Bildern, die er meistens ganz spontan malt, aus.
Heeder leitet mit Bernd Dieter Kunze das „Offene Atelier“, ist unverzichtbar bei der Organisation der Kunst- und Kulturtage und er arbeitet - natürlich – auch im Sanierungsbeirat mit. Nun wollen die Wohnbaugesellschaften wie zum Beispiel die SAGA GWG die Gruppen und Einrichtungen, die hier im Stadtteil mietfrei ihre Ateliers, Studios und Einrichtungen nutzen dürfen, an den Nebenkosten beteiligen. Die Folge wäre aus ‚aus‘ für zahlreiche Einrichtungen“, sagte Heeder. Dagegen will er nun kämpfen. (zz)
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