Kultur Palast in Billstedt fast fertig

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Diane Neukirch vermittelte Stuhlpatenschaften und setzt auf „Sieg“ für den Kultur Palast Foto: Grell

Endspurt: Das letzte Gerüst ist gefallen, bald wird eröffnet

Billstedt Schon beim Richtfest zum Erweiterungsbau der „Stiftung Kultur Palast“ wurde eine Wette abgeschlossen, bei der behauptet wurde: „Wir werden die ersten sein“. Damit war die Eröffnung des Kultur Palastes im Wettrennen mit der Elbphilharmonie gemeint. Jetzt könnte es spannend werden, denn die Elbphilharmonie steht kurz vor ihrer Eröffnung im Februar und auch beim Kultur Palast spricht man von einer baldigen Einweihungsfeier. Wer nun am Ende zuerst die Tore öffnet, bleibt weiterhin spannend. Beim Kultur Palast angefragt stehen die Zeichen auf „Daumen hoch“ für das eigene Haus. Unter den Schätzern, die bei der Wette mitgemacht und ihren Tipp abgegeben haben, wird ein toller Sachpreis vergeben. Intendantin Dörte Inselmann und Bürgermeister Olaf Scholz waren dabei, als der erste Spatenstich gesetzt und damit der Weg frei für den dringend benötigten Erweiterungsbau wurde. Als Schlüsselprojekt der Integrierten Stadtentwicklung in Billstedt war das Haus zu jeder Zeit gut besucht, und oft wurden die Plätze knapp bei kulturellen Veranstaltungen. Seit der Gründung im Frühjahr 1980 wurde der Kultur Palast schnell zu einem Treffpunkt, der von den Bewohnern gern und oft frequentiert wurde. In den letzten zehn Jahren hatte sich die Besucherzahl sogar vervierfacht. Immer mehr Veranstaltungen führten zu dem konkreten Wunsch nach mehr Raum.

Endspurt auf Baustelle


Das letzte Gerüst auf der Baustelle ist nun gefallen. Aus der ehemaligen Pumphalle wird ab Januar der neue Veranstaltungssaal. Auch das Parkett ist nahezu komplett verlegt, die neue Küche steht ebenfalls. Während die Maler ihre letzten Arbeiten verrichten, wurde auch das Foyer fertig gestellt. Damit ist der Neubau bis zum zweiten Obergeschoss fertig. Der Ausbau des Hauses mit 2200 Quadratmetern Fläche ist „ein großes Glück“, so Dörte Inselmann. Der Kultur Palast sei ein Ort, den beispielsweise auch die Klangstörche und die HipHop Academy Hamburg nutzen und damit einen Betrag zu Förderung und kultureller Teilhabe von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen leisten. Über 7 Millionen Euro kostet der Neubau und ist damit um einiges günstiger als sein Wettpartner. Wer nun tatsächlich der erste wird, bleibt noch abzuwarten. (kg)
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