Lesung in Stadtteilinitiative Hamm

Anzeige
Das Cover des Buches von Marione Ingram Repro: wb

Marione Ingram liest aus ihrer Autobiografie „Kindheit in Kriegszeiten“

Hamm Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,
persönliche Schilderungen von Augenzeugen sind immer wieder bewegend und bleiben anders haften als ein trockener Sachbericht. Auch nach über 70 Jahren können wir kaum fassen, welches Unglück und Leid einzelne Menschen in der NS-Zeit erdulden mussten. Fast vor unserer Haustür wurde Marione Ingram 1935 geboren, heute lebt sie in den USA. Sie durchlebte als Kind einer jüdischen Mutter und eines nicht-jüdischen Vaters gemeinsam mit ihren Schwestern nicht nur Diskriminierung und Ausgrenzung bis hin zur existenziellen Bedrohung durch die Gestapo. Während der Bombennächte im Juli 1943 irrte Marione an der Hand der Mutter von Eilbek aus durch die brennenden Straßen, weil ihnen kein Zutritt in den Bunker ihres Hauses gewährt wurde. Mit dem großen Evakuierungsstrom nach den Angriffen gelang ihnen die Flucht aus Hamburg, später wurden sie von einem kommunistischen Ehepaar in Rahlstedt versteckt. In eindrucksvoller Dichte erzählt die Autorin von dieser Kindheit, die von Unsicherheit und Bedrohung geprägt war. Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm

Lesung: Am 22. Januar ist Marione Ingram um 19 Uhr zu Gast im Stadtteilarchiv Hamm, Carl-Petersen-Straße 76, Hofzugang. Gemeinsam mit der Übersetzerin Ulrike Sparr stellt sie ihre ursprünglich in den USA unter dem Titel „The Hands of War“ erschienene Autobiografie vor. Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich willkommen.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige