Miau eröffnet Chancen

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Kater Willi erzählt aus seinem Leben Grafik: wb

An dieser Stelle schreibt jede Woche Kater Willi

Hamburg Das lange „Aaaa“ bedeutet bei euch Menschen, dass ihr beim Zahnarzt seid. Bei uns Pfötlern kann es ein Ausdruck von Enttäuschung sein. Oder Langeweile. Und eine stärkere Betonung auf dem „u“ bedeutet, dass nicht ausreichend köstliches Futter zur Verfügung steht. Und wann tut es das schon? Da hilft nur ein „Miaaaaaa-uuuuuuu“ vor der geschlossenen Kühlschrank-Tür.
Ein Miau ist ja erst einmal das, was für Comedian Rüdiger Hoffmann sein „Hallo erstmal“ ist. Merke: Ein kräftiges Miau eröffnet alle Chancen. Die Frau, die in meinem Haus wohnt, versteht mich mittlerweile schon recht gut. Und auch der Junge und der Mann, die in meinem Haus wohnen, können sich scheckig lachen, wenn ich mit einem langgezogenen „Ma-ha-hauuuuu“ durch die Gegend pese. Das ist der Begleit-Sound zum klassischen Energie-Abbau nach Nahrungsaufnahme.
Außerdem: Es ist einfach zu schön, euch Zweibeiner damit zu erheitern. Umgekehrt ist es witzig, wenn die Frau, die in meinem Haus wohnt, mich anmiaut. Ja, das tut sie wirklich. „Mauuu, Willi, Miauuhuhu“, singt sie mich manchmal an und weiß gar nicht, was sie mir da erzählt. Also, kürzlich, da bedeutete das doch glatt...Aber nein, das kann ich hier gar nicht erzählen!
Es gibt übrigens Mitpfötler, die miauen mehr als andere. Eine Siam-Katze könnte ich zum Beispiel nicht aushalten. Den ganzen Tag haben die Siamesen das Schnäuzchen offen. Also manche zumindest. Auch bei zu großem Kater-Bedürfnis können manche Pfötel-Mädchen kaum an sich halten mit ihrem Gemaunze.
Da lob‘ ich mir doch „Simon, the Cat“. Mein absoluter Lieblings-Verwandter in gezeichneter Form. Er macht nur manchmal kurz „Mau“ und deutet mit der Pfote auf das geöffnete Schleusentor. Und alle wissen Bescheid, was das heißt. Hunger braucht keine großen Worte, weiß Euer Willi

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