Mit der 112 von Hamm ins Zentrum

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V. li.: Dietrich Hartmann (Geschäftsführer des HVV), Dirk Kienscherf (SPD Bürgerschaftsabgeordneter und Mitglied im Quartiersbeirat Osterbrookviertel) und Ingo Lange (Mitglied im Quartiersbeirat Osterbrookviertel) an der Bushaltestelle Osterbrookstraße in Hamm. Foto: Röhe

HVV strukturiert Buslinien 112 und 312 um

Hamm. „Aus Sicht der Anwohner war die Busanbindung des Osterbrookviertels jahrelang unzureichend. Mehrfach hatten der Quartiersbeirat und ich beim HVV vorgesprochen und uns dafür eingesetzt, dass die Busanbindung verändert wird. Dieses ist nun geschehen“, sagt Dirk Kienscherf. Der Bürgerschaftsabgeordnete (SPD) und Mitglied im Quartiersbeirat Osterbrookviertel hebt hervor, dass die abendliche Buslinie 312, die das Viertel im Stadtteil Hamm mit der Haltestelle Berliner Tor verbunden hat, nun gestrichen wurde.
Dafür wurde die bisher nur bis 20 Uhr verkehrende Buslinie 112 bis zum Betriebsschluss verlängert. „Nun können die Fahrgäste bis weit nach Mitternacht im 20-Minuten-Takt in die Innenstadt – und sogar bis nach Altona fahren. Tagsüber fahren die Busse der Linie 112 sogar im 10-Minuten-Takt“, erklärt Dietrich Hartmann, Geschäftsführer des HVV. Mit der Verlängerung der Metrobuslinie 3 bis Rothenburgsort/Tiefstack zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 wurde der Linienweg der Stadtbuslinie 112 über die Nordkanalstraße/Spaldingstraße, Albertstraße und nördliche Hammerbrookstraße verschwenkt.
Vorher verlief der Weg über die Amsinckstraße mit Bedienung der Haltestelle Nagelsweg und die südliche Hammerbrookstraße.
„Mit dem neuen Linienweg können nunmehr diverse Geschäftsbetriebe in Hammerbrook über die Haltestellen Repsoldstraße, Albertstraße und S-Bahn-Haltestelle Hammerbrook direkt erreicht werden“, sagt Dietrich Hartmann.
Neben der neuen Abendverbindung in die Innenstadt profitieren die Anwohner auch von der neuen Linienführung in Hammerbrook, wodurch sich zusätzlich die Fahrzeit ins Osterbrookviertel um einige Minuten verkürzt. „Es ist ein vernünftiger Schritt.
Auf unserer Agenda bleiben aber noch zwei Dinge: Eine vernünftige, durchgängige Busverbindung von Rothenburgsort über Osterbrookviertel, nördliches Hamm bis nach Wandsbek.
Und eine neue Bushaltestelle auf der Linie 130 an einer zentralen Kreuzung im Viertel, an der der Bus bisher 600 Meter ohne Halt durchfährt“, wünscht sich Ingo Lange, Mitglied im Quartiersbeirat Osterbrookviertel.(mr)
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