Möwe gerettet

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Die Möwe mit blutendem Flügel und den Rettern Cedric Gramann (l.) und Daniel Buthmann. Das Tier hatte sich in einer Drachenschnur verfangen und dabei verletzt Foto: FF Oststeinbek

Vogel verfing sich in acht Metern Höhe in Drachenschnur

Oststeinbek Eine junge Möwe hatte am Freitagnachmittag Glück im Unglück. Sie hatte sich in acht Metern Höhe in einer Drachenschnur verfangen und baumelte an ihrem Flügel in der Luft. Spaziergänger alarmierten die Feuerwehr. Zwei Kameraden befreiten das Tier.
Die Kameraden der FF Oststeinbek rückten zum Feldweg, zwischen Sporthalle und Golfplatz am Meessen, in Oststeinbek an und retteten das Tier aus seiner misslichen Lage.
Abgesehen von ein paar liebevollen Schnabelbissen ließ sich die junge Möwe ohne Widerstand in eine Tierrettungsbox setzen. Da der Flügel blutete und die Drachenschnur mehrfach eng um den Flügel geschlungen war, brachte die Feuerwehr den Vogel zum Tierarzt. Dr. Inga Paasch aus der Tierarztpraxis Groth in Glinde. Sie entfernte unter Vollnarkose die Drachenschnur, schloss eine Fraktur aus und versorgte die Wunde. Eine Mitarbeiterin der Praxis nahm das Tier anschließend in einen Tierpark mit, wo der Pechvogel in den kommenden Tagen aufgepäppelt wird. (wb)
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