Nasse Füße im Billstedter Neubaugebiet?

Anzeige
Die abschüssige Steinbeker Marktstraße liegt bei Starkregen offensichtlich ungünstig Foto: fbt
Hamburg: Steinbeker Marktstraße |

Politik fordert Maßnahmen gegen Überschwemmungen an der Steinbeker Marktstraße

Von Frank Berno Timm
Billstedt
Im Regionalausschuss Billstedt ist jetzt beschlossen worden, dass die Verwaltung prüfen muss, wie im Gebiet an der Steinbeker Marktstraße gegen Überschwemmungen auf den tieferliegenden Nachbargrundstücken der dort noch bestehenden Schule vorgegangen werden kann.Thaddäus Zoltkowski (SPD) machte im Rahmen der Sitzung darauf aufmerksam, dass bei Starkregen die Kanaldeckel am Anfang der Straße regelrecht hochgedrückt werden. Herausgefunden werden soll auch, ob der Projektentwickler des Bauvorhabens auf dem heutigen Schulgelände, wo Wohnungen entstehen sollen, von den Überschwemmungen weiß und sie in seinen Planungen berücksichtigt hat. Am Rande des Abends hieß es allerdings auch, dass das Problem schon seit mehreren Jahrzehnten bestehe und somit auch dem Investor bekannt sein müsste.

Neue Parkbank

Gute Nachrichten gab es für alle Nutzer der Parkbank gegenüber dem Café „Adam & Sophie“ an der Manshardtstraße. Das marode Stück war vor geraumer Zeit entfernt worden. Nun soll demnächst ein „Nachfolger“ aufgestellt werden. Das teilte das Bezirksamt dem Regionalausschuss mit. Über die Aufstellung einer neuen Bank könne man entscheiden, wenn die Arbeiten an der Regenwasserbehandlungsanlage beendet seien, sagte Frank Ramlow (SPD) auf entsprechende Fragen aus der CDU im Regionalausschuss.

In der Fußgängerzone am Anfang der Möllner Landstraße werden vier neue Bäume gepflanzt. Das teilte das Bezirksamt dem Regionalausschuss mit. Ausdrücklich gewürdigt wurde in der Ausschussrunde die Bereitschaft der Verwaltung, nach einer gemeinsamen Begehung des Markts und der Möllner Landstraße in Sachen defektes Pflaster und entsprechende Fugen (das Hamburger Wochenblatt berichtete) nach Lösungen zu suchen. An der Goldkoppel wird immer noch falsch geparkt. Deshalb forderte der Regionalausschuss, trotz deutlicher Skepsis der Polizei, die angebrachten Sperrstreifen bis in die Kurve der Kreuzung mit dem Öjendorfer Weg auszuweiten. Matthias Lübbert vom PK 42 hatte eingewandt, in Kurven und vor abgesenkten Bordsteinen sei das Parken ohnehin verboten und eine Markierung deshalb nicht notwendig. Der Knackpunkt sei die Überwachung, dafür gebe es nur noch einen Mitarbeiter.

Lesen Sie auch: Runde zum Schadens-Check in Billstedt
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige