Neue Kurse im Kulturpalast

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Schon die kleinen Kinder lernen in der musikalischen Früherziehung mit Rasseln Musik zu machen Foto: Kulturpalast
 
Beim Parkour springen die Sportler auch über Zäune Foto: wb

Kinder lernen Musik, Jugendliche üben Parkour. Noch Plätze frei

Billstedt Sie laufen Wände und Fassaden hoch, springen über Zäune und Mauern und von Hausdächern und machen einen Rückwärtssalto vom Bordstein. Parkour heißt diese Art der Fortbewegung, die in den 80er Jahren in Frankreich entwickelt wurde. Ganz so spektakuläre Einlagen werden in den beiden Workshops des Kulturpalastes Hamburg am Öjendorfer Weg 30 zwar nicht geübt. Aber Balance, Koordinationsübungen und einfache Techniken, die Hindernisse zu überwinden lernen die Teilnehmer schon. Zwei jeweils zweitägige Parkours-Workshops im April und im Mai sind im Kursprogramm der Kultureinrichtung für das kommende Halbjahr vorgesehen. Für beide Angebote sind noch Plätze frei.
Überhaupt ist das neue Halbjahresprogramm abwechslungs-
reich und enthält neben sportlichen Kursen auch musische und kreative Angebote. Neu sind Zumba (Do. und Fr. 18-19 Uhr) und Pilates (di. 17-18 Uhr), Musik & Theater für Kinder ab sechs Jahren (Do. 17-17.45 Uhr), Theater & Schauspieltanz für Jugendliche ab 13 Jahren (Mi. 18.15-19.15 Uhr) und junge Menschen ab zwölf Jahren, die gerne Singen und die perfekte Performance dazu lernen möchten, sind donnerstags von 18 bis 19 Uhr im Kulturpalast richtig.

Bewährte Kurse


Auch Altbewährtes haben die Programmmacher der Kultur-
einrichtung wieder aufgenommen. Dazu zählen die Tai-Chi-und die Gitarrenkurse sowie die Standardtanz-Abende und die musikalische Früherziehung für die Kleinen. Auch hier sind Neueinsteiger willkommen. Nähere
Informationen und Anmeldung unter Telefon 822 45 680 oder per E-Mail an info@
kph-hamburg.de
Das ganze Programm steht auch im Internet unter www.kph-hamburg.de. Das Kursbüro ist ab dem 12. Januar wieder besetzt.

Kulturpalast wird erweitert


Zum Ende des Jahres erreichte das Team im Kulturpalast noch eine gute Nachricht: Die SPD-Bürgerschaftsfraktion stellt Mittel aus dem „Sanierungsfonds Hamburg 2020“ für das Billstedter Kulturhaus zur Verfügung. Damit kann der lange geplante Erweiterungsbau nun starten. Dörte Inselmann, Inten-
dantin und Vorstand der Stiftung Kulturpalast, freut sich. Seit acht Jahren kämpft sie für die Erweiterung des ehemaligen Wasserwerks am Öjen-
dorfer Weg. Die ständig steigenden Besucherzahlen und die wachsende Nachfrage haben den Anbau längst überfällig gemacht. „Wir bauen hier
Zukunft. Billstedt braucht seit Jahren mehr Platz für Kultur“, so Dörte Inselmann. „Der Kulturpalast ist nicht nur ein Veranstaltungszentrum,. Er ist für die Menschen im Stadtteil eine wichtige Anlaufstelle und bringt Billstedts Potenzial auf die Bühne. Der Kulturpalast ist ein Ort der Begegnung für Menschen aus unterschiedlichen Nationen und mit diversen kulturellen Hintergrün-
den. Hier finden Menschen jeden Alters und jeder Herkunft Unterstützung, Teilhabe und Inspiration.“
In den kommenden anderthalb Jahren soll nun ein variabler Veranstaltungsraum für bis zu 500 Gäste entstehen. Hinzu kommen Proberäume und Tanz-
studios, ein Atelier für die Graffiti-Künstler der HipHop Academy, eine Lernwerkstatt sowie Büro- und Besprechungsräume. Auf dem Dach des Erweiterungsbaus entsteht eine Kita.
Mit den von der Bürgerschaft aktuell bewilligten 4,7 Millionen Euro stehen nun insgesamt 9.1 Millionen für das Vorhaben bereit. (wb)
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1 Kommentar
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Erich Heeder aus Billstedt | 07.01.2015 | 17:46  
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