Neue Mülleimer für Horn

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Auch diese Mülleimer der Stadtreinigung Hamburg sind gut gefüllt und bieten kaum Platz für neuen Müll. Wird hier zu selten geleert? Foto: Röhe

Hamburgs rote Tonnen quellen oft über

Billstedt / Horn. Wer kennt das Problem nicht: kaum aus dem Supermarkt gekommen öffnet der Kunde eine Naschtüte. Die Süßigkeiten sind schnell verputzt – die leere Tüte hingegen ist nicht immer schnell entsorgt. Denn oftmals stellt sich die Frage: Wohin mit dem Müll? Zwar sind Hamburgs markante Mülleimer (rot lackiert und mit lustigen Sprüchen verziert) an fast jeder Straßenecke zu finden, aber was nützen diese, wenn sie vor Dreck und Müll fast überquellen. Vor allem ältere Bürger ärgern sich über die vollen Mülleimer. Wie eine nicht repräsentative Umfrage des Hamburger WochenBlatts in Billstedt und Horn zeigt, sehen das jüngere Menschen eher gelassener. Viele würden ihren Müll so lange in einer Tasche verstauen, bis der nächste Mülleimer gefunden ist. Anders hingegen sieht es bei älteren Mitmenschen aus. Sie empfinden es als eklig, den Müll mit sich rum zu schleppen.
„Wir haben in Horn 122 und in Billstedt 224 rote Papierkörbe aufgestellt. Die Leerungsfrequenzen reichen von 1 bis 7 Mal wöchentlich. In einigen Gebieten in Billstedt, zum Beispiel das größere Umfeld vom Billstedt Center, ist zusätzlich ein Kümmerer unterwegs“, erklärt Reinhard Fiedler, Pressesprecher der Stadtreinigung Hamburg (SRH). „Daraus ergeben sich für die genannten Ortsteile insgesamt 1.100 Leerungen je Woche“, ergänzt Fiedler.
An Sonn- und Feiertagen (außer im Bereich Billstedter Marktplatz) wird grundsätzlich nicht geleert. So stört sich auch kein Befragter daran, wenn dann die Mülleimer voll sind. (mr) Bitte lesen Sie weiter auf Seite 3.
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