Neue Räume sind „Glücksfall“

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Der Leiter der Geschichtswerkstatt Ralph Ziegenbalg und Kerstin Gröhn vor dem Haus am Gothaer Weg 12 Foto: wb

Nach Umzug: Geschichtswerkstatt präsentiert sich

Billstedt Die Geschichtswerkstatt Billstedt ist umgezogen. Die Räume in dem Wohnhaus am Gothaer Weg 12 bieten Platz für das Büro, ein kleines Lager und eine Dauerausstellung. „Einen Glücksfall“ nennt Geschichtswerkstatt-Leiter Ralf Ziegenbalg die neue Adresse. „Die Miete ist günstig und hier haben wir endlich den Platz, den wir mittlerweile für unsere Arbeit brauchen.“ Die Mietkosten sind bis Ende des Jahres bewilligt. „Wir sind gewillt, auch für 2015 die nötigen Mittel aus dem Quartiersfons bereitzustellen“, sagt Kerstin Gröhn, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Hamburg-Mitte. Mitte November wird die Bezirksversammlung darüber entscheiden. Wegen der Erweiterung des Kulturpalastes musste die Geschichtswerkstatt das Büro im Vorderhaus des Stadtteilzentrums räumen. Mittlerweile sind die Umzugskartons ausgepackt, so dass die offene Bürozeit wieder angeboten werden kann. Sie findet jeweils am ersten und dritten Dienstag im Monat zwischen 17 und 19 Uhr statt.

Rückbau Billstedter Hauptstraße


Beim Stadtfest Billevue am kommenden Wochenende ist die Geschichtswerkstatt wieder dabei. Und wie schon vor drei Jahren (Überdeckelung der B75) wird Ralf Ziegenbalg an dem Stand ein städtebauliches Thema in den Mittelpunkt stellen: Die Umgestaltung der Billstedter Hauptstraße. Diese wurde im Jahr 2012 auf Wunsch der Bewohner im Bereich des Billstedter Zentrums testweise auf zwei Fahrspuren verengt, und nachdem sich diese zwei Fahrspuren als ausreichend für den Autoverkehr erwiesen haben, stellt sich die Frage: Wie soll es mit dem Platz, der durch einen vollständigen Rückbau auf zwei Fahrspuren gewonnen werden kann, weitergehen? Bei einer Informationsveranstaltung des Bezirksamtes im Januar 2014 wurden hierfür bereits von den Bewohnern zahlreiche Vorschläge eingebracht. „Die Geschichtswerkstatt hat zu dieser Fragestellung nun eine ganz konkrete Visualisierung erarbeiten lassen, die auf ihrem Stand vorgestellt wird und von den Besucher kommentiert und ergänzt werden kann. Die Vorschläge sollen dann in den weiteren Prozess zur Umgestaltung einfließen“, sagt Ralf Ziegenbalg. Dieses Projekt sei trotz wiederholter Anträge der Geschichtswerkstatt nicht vom Bezirk unterstützt worden. „Wir konnten es nur dank der guten Erlöse aus dem Verkauf des Buchs über die Siedlungen am Schiffbeker Weg realisieren“, so Ziegenbalg.
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