Neues Konzept für mehr Sauberkeit

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Andreas Knötzfch, Martin Webers und Heinz Ahrends bei der Arbeit in der Legienstraße Ecke Steinfeldstraße in Billstedt  Foto: Röhe

Quartiersreinigung in Billstedt und Horn: Begehung mit Anwohnern geplant

Von Matthias Röhe
Billstedt/Horn. Billstedt
und Horn sollen sauberer werden, jetzt wird im Zuge des Projekts Quartiersreinigung geklärt, wo dies besonders nötig ist. „Zusammen mit dem Bezirksamt, Anwohnern und Grundstückseigentümern wird es bald eine Begehung der Stadtteile Horn und Billstedt geben, um den Bedarf für zukünftige Maßnahmen festzustellen“, sagt Heinz Ahrends. Er gehört zu der vor zwei Monaten eingeführten Quartiersreinigung (wir berichteten), die auf sieben Flächen in den Stadtteilen Billstedt und Horn von der Stadtreinigung Hamburg (SRH) ins Leben gerufen wurde. Reinhard Fiedler von der Stadtreinigung sagt: „Dieses Reinigungskonzept sorgt für mehr Sauberkeit auf allen öffentlich zugänglichen Flächen, unabhängig davon, wem die Fläche gehört und wer für die Reinigung verantwortlich ist.“ Insgesamt bezieht sich die Quartiersreinigung auf sieben voneinander getrennte Teilbereiche: fünf Wohnquartiere (Dringsheide, Spliedring, Legienstraße, Steinfurther Allee und Sonnenland), sowie zwei  gewerblich genutzte Einkaufsgebiete (Bill-
stedt Center und Horn Zentrum nahe U-Bahnhof Horner Rennbahn).
Andreas Knötzfch (46), Mitarbeiter der Stadtreinigung, erläutert: „Wir fegen Bürgersteige, sammeln Müll von Grünflächen und räumen Plätze rund um Sammelcontainer auf. Wir werden während unserer Arbeit des Öfteren von Anwohnern angesprochen, die uns auf dreckige Stellen hinweisen. Dann reagieren wir natürlich.“
Das Projekt ist zunächst bis Ende 2014 befristet, die Kosten in Höhe von etwa 175.000 Euro trägt überwiegend die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Bei der Stadtreinigung wurden fürs Projekt zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Sie sollen bei Reinigungsaktionen von Vereinen oder Schulen im Quartier unterstützen und Hilfestellung geben, um die Stadtteile langfristig frei von Abfall zu halten. Ziel ist es, auch nach Ablauf des Projektzeitraums Netzwerke zwischen lokalen Einrichtungen aufzubauen – damit es auch zukünftig sauberer bleibt.
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