Neues Schulgebäude für St. Paulus

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Pfarrer Siegfried Albrecht (v.l.), Schulleiter Rainer Busenbender, Schülersprecher Uwe Witt und Rzemek Gendosz zerschneiden das weiße Band Foto: fbt
 
Weiß ist die beherrschende Farbe im Neubau. Zwischen Alt- und Neubau ist ein zusätzlicher Raumentstanden Foto: fbt
Hamburg: Öjendorfer Weg 14 |

Schüler der katholischen Schule in Billstedt beziehen neue Räume am alten Standort

Billstedt In der erheblich erweiterten St. Paulus-Schule am Öjendorfer Weg hat am 31. August der Unterricht begonnen. Auch die bislang nach Kirchsteinbek ausquartierten Mädchen und Jungen können jetzt wieder am angestammten Ort lernen. Donnerstagmorgen, 8 Uhr, der Schulhof am Öjendorfer Weg. Langsam füllt sich das Gelände: Mädchen, Jungs, Eltern. Viel Wiedersehensfreude unter den Kindern, der „Schulhund“ läuft herum und beschnuppert neugierig das Geschehen, ein Arbeiter beschäftigt sich mit den Außenanlagen. Dazwischen Lehrerinnen und Lehrer, die auch mal sehr eilig über den Schulhof laufen.

Ansprache und Andacht

Der Tag beginnt mit einer kurzen Ansprache des Direktors, Rainer Busenbender, und einer Andacht von Pfarrer Siegfried Albrecht. Nach Jahren stehe man das erste Mal wieder gemeinsam auf einem Schulhof, sagt Busenbender – 450 Schülerinnen und Schüler waren während der Bauarbeiten nach Kirchsteinbek ausquartiert. Auf dem Gelände am Reclamstraßen-Parkplatz war in den letzten Jahren ein ergänzender Neubau errichtet worden. Der Pädagoge ruft zu Geduld beim Kennenlernen auf, zur Rücksichtnahme auf sich und andere. Pfarrer Siegfried Albrecht sagt, St. Paulus habe sich verändert: „Das war eine große Sehnsucht vieler Leute“.

650 Jungen und Mädchen

Vor dem Neubau ist ein langes Band quer über den Schulhof gespannt. Die beiden Schulsprecher Rzemek Gendosz und Uwe Witt sind die ersten, die es durchschneiden, auch Direktor und Pfarrer bekommen eine Schere, die Klassensprecher der einzelnen Klassen ebenfalls – der Weg ins erweiterte Schulgebäude ist damit frei. Zu den Klassen, die ein neues Zuhause haben, gehört auch die 2a der Lehrerinnen Christiane Fröbrich und Annemarie Semtner. Stühle stehen im Kreis, eine Kerze brennt. Draußen ziehen die anderen Schülerinnen und Schüler immer noch ins Gebäude ein – 650 Jungen und Mädchen gehen in St. Paulus zur Schule. Weiß ist die beherrschende Farbe, zwischen Alt- und Neubau ist durch ein Spezialdach aus Luftkissen ein zusätzlicher, großer Raum entstanden, in dem die Kinder die Pause verbringen oder Veranstaltungen besuchen können.

„Kiss-and-Go“-Zone

Ein kurzer Rundgang mit Christoph Schommer von der Diözese Hamburg gibt einen Blick auf die schönen, neuen Möglichkeiten frei: Es existieren für viele Schüler Differenzierungsräume, sodass Klassen auch mal aufgeteilt werden können; die Klassenzimmer sind modern ausgestattet. Auch die Räume im Altbau sind aufgefrischt und an das Neue angepasst worden. Die Bibliothek ganz oben im Haus muss noch fertig hergerichtet werden, selbst die Dachterrasse lässt sich für den Schulbetrieb nutzen. Im linken, neuen Teil des Gebäudes sind die Grundschüler zuhause, rechts die Oberstufe, die Mittelstufe im Altbau. Es ist ein freundlicher, großzügiger Campus, auch zur St.-Paulus-Kirche, die stärker angebunden werden soll, gibt es einen neuen Weg. Die Frage, wie die Eltern zukünftig ihre Kinder zur Schule bringen können, wenn der benachbarte Reclamstraßen-Parkplatz bebaut wird, ist laut Rainer Busenbender ebenfalls gelöst. Es werde eine „Kiss-and-Go“-Zone und einen Weg zur Schule geben.
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