P+R-Anlagen werden trotz Gebühren genutzt

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Auchd ie P+R-Anlage am Bahnhof Horner Rennbahn wird gut genutzt Foto: kg

In Hamburg steigen immer mehr Autofahrer auf Bus und Bahn um. Auch Bike+Ride-Anlagen im Trend

Hamburg Immer mehr Autofahrer nutzen Park and Ride-Anlagen zum Umstieg vom Pkw in die Bahn oder den Bus. Die Auslastung der Parkplätze, die immer in unmittelbarer Nähe zu den Stationen liegen, habe sich laut Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation im letzten Jahr auch nach Einführung der Entgeltpflicht weiterhin sehr positiv entwickelt. So konnte an sieben der 18 Anlagen die Auslastung der Vorjahre sogar übertroffen werden. Ende August dieses Jahres hatten, bis auf eine der Anlagen, alle bereits höhere Nutzerzahlen als im gesamten vergangenen Jahr. Staatsrat Andreas Rieckhof meint: „Viele Autofahrer erkennen nach anfänglicher Skepsis mittlerweile den Gegenwert, den sie für die Gebühren bekommen.“ Zusätzlich habe die Entgelteinführung einen positiven Effekt: Viele P+R-Nutzer greifen auf Busverbindungen oder das Fahrrad zurück, um zu ihrer Haltestelle zu kommen. Durch die Einführung des Entgeltes sollen die Kosten für den Betrieb und die Qualitätsverbesserungen von P+R-Anlagen weitgehend gedeckt werden. Die Betriebsgesellschaft konnte ihre Verluste seit dem Jahr 2014 verringern und gleichzeitig durch die Einnahmen die Anlagen attraktiver, sicherer und leistungsfähiger machen, berichtet die Behörde. Seit der Kostenerhebung sei auch die Nutzung der Bike+Ride Anlagen gestiegen. Von 16.800 im Jahr 2012 abgestellten Fahrrädern ist die Zahl auf bereits 19.000 im Jahr 2014 gestiegen. „Eine absolut gute Bilanz“, so Rieckhof. Ziel des P+R Entwicklungskonzeptes des Senats sei es, den Umstieg vom Pkw auf den Öffentlichen Personennahverkehr auch in der Peripherie Hamburgs zu fördern, um die innerstädtische Verkehrssituation zu entlasten. Dazu gehöre, laut Behörde, auch die Schließung einiger Anlagen in der City und der Ausbau von bestehenden Anlagen. (kg)
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