Planungen für das Glinder Gleisdreieck

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Rund 100 Bürger besuchten in Glinde die Veranstaltung „Wohnpark Altes Gleisdreieck – Bebauungsplan Nr. 42 und 31. Änderung des Flächennutzungsplans“ Symbolfoto: thinkstock

Auf sechs Baufeldern sollen 134 Wohneinheiten entstehen

Glinde Gut 100 Glinder Bürger waren zu Info-Verstaltung zum Thema „Wohnpark Altes Gleisdreieck – Bebauungsplan Nr. 42 und 31. Änderung des Flächennutzungsplans“ ins Bürgerhaus gekommen, um sich von den Fachplanern über den aktuellen Planungsstand informieren zu lassen. Lena Bruchmann vom Architekturbüro Schünemann stellte das Baugebiet zum Thema Hochbau vor. „Es werden sechs Baufelder entstehen. Insgesamt sollen es 134 Wohneinheiten werden. Geplant sind drei- bis viergeschossige Wohneinheiten. Stellplätze sind 123 vorgesehen. Nicht für jede Wohnung haben wir einen Stellplatz geplant. Ein öffentlicher Kinderspielplatz ist für den gesamten Bereich nicht vorgesehen“, sagte die Fachplanerin. Sie machte deutlich, dass die entstehenden Wohnungen nicht unbedingt für Familien mit Kindern konzipiert sind. Auf den Einwand eines Bürgers, sofern doch Kinder in das Wohngebiet einziehen, könnten die Kitaplätze in Glinde nicht ausreichend sein. „Wir haben ausreichend Kitaplätze, so dass ein Engpass nicht auftreten wird“, betonte Bürgermeister Rainhard Zug. Für das neue Baugebiet müssen große Bodenbewegungen vorgenommen werden. 20.000 Kubikmeter Boden werden für die Entstehung der Bauflächen abgetragen, zusätzlich noch 13.000 Kubikmeter für die Keller. Täglich sollen 800 bis 1.000 Kubikmeter Sand und Lehm mit LkWs aus dem Baugebiet abtransportiert werden.
Für die Entwässerung wurde ein eigenes Konzept entwickelt: Wasser von den Dächern wird gesammelt und soll dann dort versickern. Der Planer von der Umwelt GmbH ist sich sicher, dass es keine Überschwemmungen im Neubaugebiet geben wird.
Für den Verkehr, der von der Straße Sportpark in die Möllner Landstraße fließen wird, ist ein Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 35 Metern vorgesehen. Der Kritik an der Anlage begegnete Bürgermeister Zug mit deutlichen Worten. „Der Verkehr wird für alle Beteiligten hervorragende Verbesserungen bringen. Es ist eine Optimierung der Anbindung an den Kreisverkehr vorgesehen.“ Einige Bürger hatten Kritik an den Kosten des Kreisverkehrs geübt. (güb)
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