Platz für den besten Freund

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Yannick Regh und Puggle Polly wünschen sich mehr eingezäunte Flächen für Hunde Foto: Krüger

Umzäunte Hundefreilauffläche in Thörls-Park geplant

Hamm Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Er bekommt feinstes Futter, teure Halsbänder und artgerechte Freiheiten. In Hamburg sieht es mit der Freiheit für Vierbeiner allerdings nicht so rosig aus, denn eingezäunte Freilaufflächen sucht man vergeblich. Dieses möchte die SPD Hamburg Mitte nun ändern.
Auf der straßenseitigen Fläche des Thörls Park soll noch in diesem Jahr eine „Tobefläche“ für Hunde entstehen, einen entsprechenden Antrag hat die Partei bereits eingereicht.

Wenig Platz

Mit etwa 250 Quadratmetern ist dies sicherlich kein Ort, an dem Hunde nach Herzenslust rennen können, dennoch sehen die Sozialdemokraten großes Potenzial in dem Standort. „Ich glaube es ist wichtig, dass wir das Konfliktpotential zwischen Hundebesitzern und Nicht-Hundebesitzern in Grünflächen senken. Ich hoffe, dass die Tobefläche für viele Hundebesitzer attraktiv ist. In öffentlichen Grünanlagen ist es wichtig, dass jeder die Freiheit hat, die er sich wünscht. Die einen möchten grillen, andere sich sonnen und wieder andere möchten Zeit mit ihrem Hund verbringen“, meint Hundefreund Yannick Regh von der SPD in Hamburg Mitte. Gerade Hinterlassenschaften der Vierbeiner in Parks würden immer wieder für Zündstoff sorgen.

9000 Hunde in Mitte

In Hamburg Mitte leben über 9.000 Hunde, hamburgweit sogar rund 77.000, sie alle benötigen artgerechten Auslauf und Kontakt zu Artgenossen. Für sie stehen in Mitte neun Freilaufflächen zur Verfügung, erklärt Norman Cordes vom Bezirksamt. In Hamm beispielsweise kann auf gut 1.700 Quadratmetern im Elisabethgehölz ohne Leine getobt werden. Vergleichsweise klein ist die geplante Umzäunung im Thörls Park. „In Hamm und Borgfelde haben wir leider Schwierigkeiten, größere Freiläufe umzusetzen, da Flächen wie zum Beispiel in Billstedt oder Wilhelmsburg, nicht zur Verfügung stehen. Wir müssen hier bezirksweit tätig werden“, verspricht Regh.
Da die Fläche im Thörls Park bisher kaum genutzt werde, da sie direkt an der vielbefahrenen Hauptstraße liegt, sei sie als Hundespielplatz ideal. „Wer hier Erholung sucht, der geht eher weiter in den Park hinein, Hunde können sich hier vergnügen, ohne andere Parkbesucher zu stören“, so Yannick Regh. Die Kosten für die geplante Umsetzung sollen nun ermittelt werden. Mit diesem Angebot möchte die SPD vor allem eines Schaffen: dass Hundehalter und Parkbesucher ohne Konflikte die schönsten Seiten Hamburgs genießen können. (nk)
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3 Kommentare
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Philipp Anz aus Rothenburgsort | 11.07.2017 | 18:03  
174
Kurt Hoffmann aus Hamm | 13.07.2017 | 10:06  
82
Philipp Anz aus Rothenburgsort | 13.07.2017 | 14:21  
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