Polizei schützt Fahrräder

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Nur Fahrräder, die eine eingefräste Codierung haben, können von der Polizei sofort als Diebesgut erkannt werden. Foto: zz

Wieder Codierungsaktion beim PK 42

Billstedt. Hamburg hat sich in letzter Zeit leider zu einem beliebten Pflaster für Fahrraddiebe entwickelt. Gestohlen werden Räder aller Preisklassen. Entweder sind es Diebe, die die Räder nur mal für eine kleine Spritztour „ausleihen“ und dann wieder wegwerfen oder abstellen. Es gibt aber auch Menschen, die die Räder stehlen, um sie dann wieder weiter zu verkaufen. Fahrräder werden gerade in Hamburg von regelrechten Profibanden geklaut, die die „Drahtesel“ dann in Containern nach Asien oder Afrika schicken, um sie dort zu Geld zu machen. Wenn die Polizei dann die gestohlenen Räder findet, hat sie Mühe, diese ihren rechtmäßigen Besitzern zuzuordnen, weil entsprechende Merkmale fehlen. Eine sichere Methode, Fahrräder so zu kennzeichnen, dass sie von der Polizei als Diebesgut erkannt und den Besitzern zurückgegeben werden können, ist die Codierung.
In den Rahmen der Räder wird dabei eine Zahlen- und Buchstabenkombination eingefräst, anhand der die Polizei dann erkennt, wem das Rad tatsächlich gehört. Weitere Einzelheiten dazu gibt es im Internet unter www.hamburg.de/Polizei
Das Polizeikommissariat 42 Billstedt bietet Radfahrern die Möglichkeit, ihre Räder codieren zu lassen. Die Kosten betragen 7 Euro. Auf jeden Fall mitzubringen sind der gültige Personalausweis und ein Eigentumsnachweis. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. (zz)

Dienstag, 21. August von 9 bis 17 Uhr vor dem Polizeikommissariat 42, Möllner Landstraße 44.
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