Pri-was? Na, Primark!

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Ani Karakurt (20) lebt in Billstedt. Im Wochenblatt schreibt sie künftig aus einer jungen, frischen Sicht über Ereignisse aus dem Stadtteil Foto: wb

Ani Karakurt aus Billstedt über die geplante Eröffnung der irischen Modemarke in ihrem Stadtteil

Billstedt Im Billstedt-Center steht eine große Veränderung bevor. Nachdem vor gut einem Jahr die Karstadtfiliale schließen musste, wird schon bald auf dessen Ladenfläche eine Filialneueröffnung stattfinden. An den Wänden, die die Baustelle noch verbergen, geben große Bilder schon etwas Auskunft über das neue Geschäft. Leider können nur die wenigsten mit dem Namen „Primark“ (sprich: Preimaak) wirklich etwas anfangen. Besonders die älteren Menschen werden Probleme damit haben. Zielgruppe des Modegeschäfts sind nämlich allen voran die jüngeren Leute und diese können bereits erahnen, was sich durch die Filialeröffnung in Billstedt alles verändern wird. Primark ist eine unglaublich große Ladenkette mit modischer, aber vor allem extrem günstiger Kleidung und Accessoires. Jeans für 13 Euro und Oberteile für fünf Euro sind hier keine Schnäppchen, sondern normaler Etikettenpreis. Wie beliebt der Einkauf bei Primark ist, ist für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar. Aktuell ist es so, dass unzählige Hamburger nach Bremen zum nächstgelegenen Standort pilgern, um dort ihren Großeinkauf zu erledigen. Die Filiale in Billstedt wird somit die erste im Großraum Hamburg. Demnach wird das Billstedt-Center nach der Eröffnung im Frühjahr 2017 also nicht nur Kunden aus ganz Hamburg anziehen, sondern aus dem gesamten Umland. Dass das den Charakter des Stadtteileinkaufszentrums verändern wird, ist unumgänglich. Es wird weit über die Grenzen Hamburgs bekannt und beliebt werden. Somit werden die Besucherzahlen steigen, wovon auch viele Nachbargeschäfte profitieren können. Ob die anderen Modegeschäfte mit derselben Kundengruppe darunter leiden werden, kann man sich wohl auch fragen. Letztenendes bleibt es abzuwarten und auf die Veränderung gespannt zu sein.

Ani Karakurt (20) lebt in Billstedt, machte 2015 das Abitur am Gymnasium Marienthal und möchte Journalistin werden. Im Wochenblatt schreibt sie künftig aus einer jungen, frischen Sicht über Ereignisse aus dem Stadtteil. Kontakt: leserreporter@hamburger-wochenblatt.de
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