Proppevolle Mülleimer

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Da passt nichts mehr hinein: ein Mülleimer der Stadtreinigung Hamburg in der Carl-Petersen-Straße in Hamm. Foto: Röhe

Stadtreinigung leert nicht immer rechtzeitig

Bezirk. Immer wieder ein Ärgernis ist Müll, der rund um die öffentlichen Abfallbehälter verstreut herumliegt.
Grund: Hamburgs markante Müllbehälter mit roter Lackierung und lustigen Sprüchen verziert sind teilweise proppevoll. Leider gibt es zu viele Umweltsünder, die dann ihren Müll einfach neben die Behälter wegschmeißen.
„Wir sind natürlich seit dem 1. Januar intensiv mit der Beseitigung der Verschmutzungen durch Feuerwerk beschäftigt. Jedoch kann es vereinzelt vorkommen, dass in Straßen mit nur ein- bis zweimal wöchentlicher Reinigung in Ausnahmefällen die Papierkörbe noch nicht geleert wurden“, erklärt Reinhard Fiedler, Pressesprecher der Stadtreinigung Hamburg (SRH).
Für Fiedler ist ein voller Papierkorb jedoch keine Rechtfertigung, seinen Müll rund um die Mülleimer auf den Boden zu schmeißen.
„Dann muss man den Müll eben ein Stück zum nächsten Papierkorb mitnehmen oder zuhause in der eigenen Mülltonne entsorgen“, sagt Fiedler. Für die Großbereiche Horn und Billstedt hat die SRH insgesamt 319 rote Papierkörbe aufgestellt: in Horn sind es 109 und in Billstedt sind es 210. Die Leerungsfrequenzen reichen von ein bis sieben Mal wöchentlich.
In einigen Gebieten in Billstedt, zum Beispiel im größere Umfeld des Billstedt Center, ist zusätzlich ein Kümmerer unterwegs, der hier vorsorglich das Problem im Auge behält.
Übrigens: Die Stadtreinigung Hamburg ist nur für die Leerung der rot lackierten Papierkörbe zuständig. Abfalleimer in grün oder grau sind von anderen Institutionen (zum Beispiel vom Bezirksamt) aufgestellt worden und fallen damit nicht in die Zuständigkeit der SRH. (mr)
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