Quartiersbeirat in Horn bleibt

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Der Bürgertreff in der Dannerallee: Der Stadtteilbeirat wird in auch Zukunft weiter tagen, aber ohne Unterstützung vom Bezirk Foto: Glitz

Engagement für den Stadtteil künftig in Eigenregie 

Von Rainer Glitz
Horn. Seit 1999 ist die Horner Geest Fördergebiet der Stadtentwicklung. Die Stadt Hamburg investierte viel Geld und Arbeit, um die Lebensbedingungen zu verbessern. Nun läuft das Programm
aus, das Quartier befindet sich in der Nachsorgephase, so die offizielle Bezeichnung. „Man kann eigentlich nie sagen, dass man fertig ist in einem Quartier. Aber es
ist ein großer Unterschied in der Horner Geest im Vergleich zu früher“, bilanziert Ulrike Pelz vom Fachamt Stadt- und Landschaftspla-
nung des Bezirkes Mitte. „Die Liste der umgesetzten Projekte sei lang“, so die Stadtplanerin. So entstanden in den vergangenen 14 Jahren das Bürgerhaus in der Dannerallee und das Spielhaus Speckenreye. Das Schiffbeker Moor wurde umgestaltet. In Kooperation mit der SAGA wurde das Wohnumfeld in der Horner Geest verbessert, zum Beispiel durch neu gestaltete Grünzüge und Spielplätze. Finanziert wurden diese Maßnahmen mit Geldern der SAGA und der Stadtteilentwicklung. Wichtiger Partner war und ist der Quartiersbeirat.
Das 16-köpfige Gremium half mit großem Engagement, Probleme zu benennen und Lösungen zu finden. „Wir wollen die gewachsenen Strukturen erhalten, um künftig kleinere Projekte umzusetzen“, sagt Stadtplanerin Pelz. Allerdings soll der Beirat künftig selbständig arbeiten. Dem Quartiersbeirat stehen weiterhin 5.000 Euro im Jahr zur Verfügung, um soziale und andere Projekte in der Horner Geest zu unterstützen. Die nächste Sitzung ist im Oktober. Einige Projekte sind auch noch in Arbeit, etwa die Umgestaltung des Stadtteilparks Horner Moor. Dort werden gerade die Wege erneuert, auch 2014 werden die Arbeiten weitergehen. Das Quartier Horner Geest bleibt im Übrigen weiter im Entwicklungsplan Billstedt-Horn, und das bis 2020.
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