Rauhes Haus: Leichter zur U-Bahn

Anzeige
Nun kann man ebenerdig in die U-Bahn am Rauhen Haus Foto: fbt

Arbeiten für Barrierefreiheit gehen in die Schlussphase

Von Frank Berno Timm
Hamm
Der U-Bahnhof Rauhes Haus, der nach der nahe gelegenen, 1883 von Johann Heinrich Wichern gegründeten, kirchlichen Einrichtung benannt ist, wandelt sein Gesicht. Wer hier häufiger unterwegs ist, konnte beobachten, wie am Richtungsgleis Richtung Billstedt ein neuer, ebenerdiger Eingang entsteht und Aufzüge eingebaut wurden. Das Projekt ist Teil der Hochbahn-Arbeiten, mit dem Bahnhöfe barrierefrei werden sollen.
Hochbahn-Sprecherin Christina Becker sagt, die endgültige Fertigstellung des barrierefreien Zugangs sei für Anfang Dezember geplant. Nun würden noch die vier Treppen zum Bahnsteig wieder hergerichtet und „alles schön gemacht“. Aber warum hat man den Bahnhof bei seiner Errichtung nicht gleich mit einem ebenerdigen Zugang gebaut? Laut Hochbahnsprecherin Becker ist es in den Siebziger Jahren üblich gewesen, die „Zuwegung in der Schalterhalle“ zu konzentrieren, „heute sieht man das anders“; sprich: Nun gibt es an der Außenseite des Gebäudes Fahrkartenautomaten und Informationen für die Fahrgäste. Im Bahnhof halten Züge der U2 und U4, davor hält die Buslinie 116.
Anzeige
Anzeige
1 Kommentar
28
dieter Hesimann aus Hamm | 10.11.2015 | 11:56  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige