Risiko für Radfahrer

Anzeige
Es passiert immer wieder, dass auf dem Radfahrweg Autos parken und Radfahrer somit in Gefahr bringen. Foto: güb

Billstedt. Mit einem Antrag im Regionalausschuss Billstedt will die Fraktion Die Linke die Gefahren auf dem Radweg im verkehrsberuhigten Teil der Billstedter Hauptstraße minimieren.

An die Verwaltung wird darin appelliert, das Polizeikommissariat 42 aufzufordern, künftig verstärkt falsch parkende Autos abzuschleppen. Vor den Hausnummern 72 bis 76 und 82 bis 90 soll demnach das Polizeikommissariat das eingeschränkte Halteverbot (Ladezone) verstärkt kontrollieren.
Der Hintergrund: Im verkehrsberuhigten Teil der Billstedter Hauptstraße kommt es häufig vor, dass Autos verkehrswidrig auf den Radfahrstreifen, die am rechten Rand der Fahrbahn angelegt wurden, parken. Dies führt dazu, dass Radfahrer gezwungen sind, auf die Fahrbahn auszuweichen. Damit geraten sie zwangsläufig in Gefahr, von einem vorbeifahrenden Auto touchiert zu werden.
Radfahrer haben keine Möglichkeit, nach rechts auf den Fußweg auszuweichen, da dieses durch ein Geländer oder durch weitere parkende Autos verhindert wird.
Die Häufigkeit des verkehrswidrigen Parkens auf den Radfahrwegen der Billstedter Hauptstraße hängt dabei davon ab, wie hoch die Verkehrsdichte besonders im Hinblick auf die Besucherfrequenz des Einkaufszentrums am Billstedter Markt ist. Es gibt offenbar Autofahrer, die kurzerhand ihr Fahrzeug auf dem markierten Radweg abstellen – und von dort zu Fuß zum nahe gelegenen Einkaufszentrum gehen. (güb)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige