Sanierung der Treppe am Hübbesweg abgelehnt

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Die Treppe am Hübbesweg Foto: Frank Berno Timm

Holger Schmidt (CDU) stellt erneut Antrag: Renovierung des Geländers angestrebt

Von Frank Berno Timm
Hamm
Der Antrag, die Treppe am Hübbesweg vernünftig in Ordnung zu bringen, ist schon im Regionalausschuss gescheitert. Nun soll wenigstens versucht werden, das Geländer zu streichen. Ein Vororttermin an einer wichtigen Verbindung im Stadtteil zeigt erneut, dass der Weg auf die Horner Geest eigentlich Aufmerksamkeit verdient hätte – mindestens. Die Farbe des Geländers hat Rost angesetzt, ist verblichen, verbraucht. In den Fugen der Mauer, die den Stahl trägt, fängt der Mörtel an zu bröckeln. Kleine Bäume treiben aus. Zwei Stolperabsätze, dann wechseln zehn Stufen, der Treppenabsatz und noch einmal sechs Stufen, auf die wieder ein Absatz folgt. So geht es im Zickzack die Horner Geest hinauf – der Trampelpfad nebenan ist steil. Der Antrag im zuständigen Regionalausschuss, die Treppe instand zu setzen (das Hamburger Wochenblatt berichtete), ist gescheitert. Nun liegt wieder ein Papier auf dem Tisch, das wenigstens Renovierungsarbeiten am Geländer erreichen will. Wie kaputt muss eine Treppe sein, bis sie saniert wird? Yannick Regh (SPD), für den Stadtteil zuständiger Sprecher, antwortet, er hätte sich die Treppe mehrmals angeguckt, sei „hin und her gehüpft“, ohne dass etwas passierte. Die Stabilität, findet er, sei nicht gefährdet, auch eine Abgeordnetenkollegin im Seniorenalter habe sich das Bauwerk angesehen und keine Einschränkungen finden können, also: Die beantragte „Grundinstandsetzung ist rausgeschmissenes Geld“. Möglichkeiten, auf den Hang zu kommen, gebe es darüber hinaus in der Nähe an den U-Bahnhöfen Rauhes Haus und Hammer Kirche. Holger Schmidt (CDU) hat beide Anträge gestellt und kommt, was den Zustand der Treppe angeht, zu ganz ähnlichen Einschätzungen wie das Hamburger Wochenblatt. „Worauf will ich denn noch warten?“ fragt er. Am Geländer befinde sich wahrscheinlich noch der Uranstrich – den Handlauf an der Treppe am U-Bahnhof Rauhen Haus, der gerade barrierefrei hergerichtet wurde (das Hamburger Wochenblatt berichtete), sei frisch verzinkt. Dass die Lampe an der Treppe nicht funktioniert, glaubt Schmidt nicht, er sei dort im Winter regelmäßig im Dunkeln entlanggegangen. Schmidts neuer Antrag ist für den 10. Mai terminiert.
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1 Kommentar
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dieter Hesimann aus Hamm | 11.05.2016 | 09:09  
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