Schule in Horn führt Drei-Tage-Woche ein

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Schüler der Transfer-Klasse gehen an drei Tagen zur Schule, zwei Tage sind sie in Betrieben Foto: je

Stadtteilschule will Neunt- und Zehntklässler besser in Betriebe bekommen

Horn Die Horner Stadtteilschule geht in Sachen Schule und Beruf ganz neue Wege: Schüler der Projektklasse gehen nur noch drei Wochentage in die Schule, zwei lernen sie in Unternehmen. Damit sollen die Chancen auf einen schnellen Berufseinstieg erhöht werden. „Unsere Schüler haben Superchancen“, sagt Kristof Dittrich, Direktor der Brüder-Grimm-Schule. „Über 80 Prozent dieser Jugendlichen finden nach der Schule direkt einen Lehrplatz“, sagt Sozialpädagogin Susanne Köpke, die den Kontakt zwischen Schule und Betrieben koordiniert. „Sehr oft werden die Schüler von einem der Betriebe übernommen, in dem sie bereits tätig waren. Um das zu erreichen, hat die Stadtteilschule neue Wege eingeschlagen. Sie verfügt über ein ausgefeiltes Konzept der Berufsorientierung. Dazu gehören die individuelle Betreuung der Schüler durch Berufsberater. Die Brüder-Grimm-Schule (rund 900 Schüler) hat zwei Standorte. In den Räumen am Steinadlerweg 26 werden die erste bis sechste Klasse unterrichtet; am Querkamp 68 die Schüler der Klassen sieben bis zehn. Für sie ist die Berufsorientierung enorm wichtig. Besonders begehrt bei den Schülern am Querkamp sind die dort eingeführten zwei Transferklassen für das neunte und zehnte Schuljahr. Die 40 Jugendlichen besuchen nur noch an drei Tagen in der Woche die Stadtteilschule. An zwei Tagen werden sie in Hamburger Betrieben ausgebildet. Die Schule unterhält Kontakt zu großen Firmen wie Lufthansa, Budnikowski und Rossmann. Fast jeder Berufsbereich ist vertreten. Das bringt den Schülern für die Berufsorientierung viel und kommt richtig gut an. (je)
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