Seit 25 Jahren Rat und Tat

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Ute Keite (li.) der Hauptverwaltung der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen und Gerlinde Khawaja (re.), Leiterin der Filiale Mümmelmannsberg, gratulieren Ute Amir-Hekmat zu 25 Jahren ehrenamtlicher ArbeitFoto: zz/hfr

Ute Amir-Hekmat engagiert sich in Mümmelmannsberg

Von Jürgen Hartmann
Mümmelmannsberg. Wer wie Ute Amir-Hekmat 74 Jahre „alt“ ist und seit 25 Jahren jede Woche unentgeltlich anderen Menschen hilft ist, der hat sich Anerkennung verdient. Gedacht – getan!
Das Team der Bücherhalle Mümmelmannsberg gratulierte mit einem kleinen Empfang Ute Amir-Hekmat in der vergangenen Woche zu diesem Jubiläum. Zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bücherhallen waren zu der Feier gekommen, um zu gratulieren. Zu den Gratulanten gehörte auch Uta Keite aus der Hauptverwaltung. „In unseren 33 Standorten in Hamburg haben wir 480 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und fast die gleiche Anzahl, nämlich 460, die hier ehrenamtlich arbeiten. Heute ist es das erste Mal, dass eine ehrenamtliche Kraft das 25-jährige Jubiläum feiert. Und dazu gratulieren wir Ute Amir-Hekmat ganz besonderes herzlich und danken ihr für dieses vorbildliche Engagement“. Ute Amir-Hekmat, die mit einem Iraner verheiratet war und 20 Jahre in diesem Land gelebt hat, berät seit 1988 in Mümmelmannsberg ausländische Mitbürger – insbesondere aus Afghanistan und dem Iran – in allen Lebenslagen. „Da ich mich in deren Muttersprache verständigen kann und die Herkunftsländer gut kenne, kann ich ihnen natürlich leichter helfen als jemand, der erst einen Dolmetscher braucht“, schmunzelt sie. Jeden Dienstag stellt ihr die Bücherhalle in der Feiningerstraße im alten Einkaufszentrum Räume für diese Sprechstunden zur Verfügung. „Wir freuen uns sehr, dass wir so unseren ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wirksam helfen können“, sagt Gerlinde Khawaja, Leiterin der Bücherhalle Mümmelmannsberg. Ute Amir-Hekmat ist auch sonst zur Stelle , wenn Hilfe gebraucht wird: etwa wenn wieder einmal ein Bücherflohmarkt organisiert werden muss.
Für viele Menschen afghanischer und iranischer Herkunft ist die Jubilarin ein „Engel“, der ihnen hilft und immer nett ist. (hfr)
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