So weise wie Senecat

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Kater Willi erzählt aus seinem Leben Grafik: wb

An dieser Stelle schreibt jede Woche Kater Willi. Heute über seine Lieblings-Tierärztin

Lieber vorbeugen als das Nachsehen haben – außer man steht am Klippenrand. Nach dieser Devise gehe ich regelmäßig zum Check meines Astral-Körpers. Oder fast regelmäßig. Die Frau, die in meinem Haus wohnt, hatte diesmal die nette Erinnerungskarte der Tierklinik („Ihr Willi ist mal wieder dran…“) so tief in den Schreibtisch-Unterwelten vergraben wie ich Hinterlassenschaften im Katzenklo. Jedenfalls stellte sich auf dem Untersuchungstisch heraus, dass ich umgehend eine Impf-auffrischung benötige. Kundige Fell-Freunde wissen das: Selbst wenn wir Samtpfötler nur gelegentlich, ähem Gassi gehen, reicht schon ein mitgebrachter Erreger unter der Sohle von Zweibeinern, um das gefährliche Schnupfen- oder Seuchen-Virus zu verbreiten. Frei nach dem hanseatischen Motto: Haste Schiet am Schuh, haste Schiet am Schuh.
Also bekam ich von Frau D. erstmal einen Pieks. Heldenhaft habe ich natürlich nicht mal Mau gemacht. Böse Katzenzungen würden jetzt behaupten, dass ich so viel Körpermasse habe und deshalb nix spüre. Falsch, ganz falsch, sage ich da lächelnd. „Nein, Willi ist nicht zu dick“, bestätigte meine Lieblings-Tierärztin. Ha!
Die Frau, die in meinem Haus wohnt, fragte auch gleich nach der Gras-Bulimie. Sie wissen schon – das stete Rein-Raus von frischem Grün, das ich an dieser Stelle schon beschrieben habe.
Die sympathische Ärztin ist so weise wie Senecat und sagte: „Manche Katzen fressen Gras, andere nicht.“ Die angebliche Suche nach Folsäure oder einer Verdauungsförderhilfe im Halm sei jedoch wissenschaftlich nicht erwiesen. Jedenfalls darf weiter äsen und mümmeln Euer Willi

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