SPD Billstedt bereitet sich auf den Regierungswechsel im Bundestag vor.

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Hamburg: AWO Merkenstraße | Am Abend des 06. Novembers versammelte sich die SPD Billstedt um die Kreis- und Landesdelegierten für die Nominierung der Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Hamburg-Mitte und die Landesliste zu bestimmen.

Bis zum 01. Oktober hatten die Genossen aus Hamburg-Mitte die Gelegenheit, sich als Kandidaten für den Wahlkreis Hamburg-Mitte zu melden. Außer Johannes Kahrs, der aktuell mit dem Direktmandat im Bundestag sitzt, gab es keine Interessenten.

Dennoch gibt es eine offizielle Wahl des Kandidaten für den Wahlkreis am 03. Dezember, auf der sich Johannes Kahrs den Delegierten aller SPD Ortsgruppen aus Hamburg-Mitte zur Wahl stellen wird. Zudem wählen die Landesdelegierten aller SPD Ortsgruppen aus Hamburg am 16. Februar 2013 die Landesliste gewählt, also die Zusammenstellung der Kandidaten für die Zweitstimme bei der kommenden Bundestagswahl bestimmt.

Johannes Kahrs, der selber bei der Versammlung der SPD Billstedt anwesend war, machte in seiner Vorstellungsrede die besondere Notwendigkeit eines möglichst schnellen und klaren Regierungswechsels deutlich. Die einstige Wunschkoalition aus CDU/ CSU und FDP sei eine reine Katastrophe. Die sich als Retter des deutschen Wohlstandes bezeichnende Regierung mache statt mit Vorschlägen einer seriösen Politik nur mit Rücktritten, Plagiatsvorwürfen und politischen Fehlschlägen Schlagzeilen. "Die können es einfach nicht!", so Kahrs.
Dieses zeige sich in dem neuen Betreuungsgeld. "Man stelle sich nur mal vor, man bekäme plötzlich Geld für alle staatlichen Einrichtungen, die man nicht nutzt! Sie gehen nicht in die Staatsoper? Hier ist Ihr Geld. Sie gehen nicht ins Schwimmbad? Hier ist Ihr Geld. Das ist doch Wahnsinn!".

Hildegard Jürgens, SPD Bürgerschaftsabgeordnete und Vorsitzende der Billstedter Genossen, ergänzt: "Nicht nur in Billstedt profitieren Kinder von einem Kitabesuch. Dort gibt es Angebote wie regelmäßige Mahlzeiten, Hausaufgabenhilfen, oftmals sprachliche Bildungsangebote und vor allem die Möglichkeit der sozialen Kontakte mit Gleichaltrigen. Das Ziel sollte also sein das Angebot zu verbessern um möglichst viele Kinder daran teilhaben lassen zu können, statt ein Fernbleiben zu belohnen."


Für Rückfragen: 040 81 99 60 56 oder kontakt@hildegard-juergens.de
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