Spende für Wichernschule in Hamburg

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Martina Speh und Christine Erdmann (v.l.) von der Wichernschule mit dem symbolischen Scheck Foto: fbt

Geld soll für die Berufsförderung der Schüler verwendet werden

Horn/Wandsbek Die Wichernschule am Rauhen Haus hat 3.000 Euro für die Unterstützung ihrer Schüler bei der Berufsfindung erhalten. Damit können die Schüler besser betreut und bestimmte Tests zur Berufswahl finanziert werden.
„Es gibt Schüler, die brauchen mehr Unterstützung“, sagt Verena Schröter, Direktorin der Wichernschule am Horner Weg, der größten Schule in freier Trägerschaft in Hamburg. Hier lernen 1.500 Jungen und Mädchen, 85 Prozent der Kosten für den Schulbetrieb kommt aus staatlichen, der Rest aus Mitteln, die aus dem Schulgeld der Eltern stammen. An der Wichernschule selbst gibt es Klassen von der Grund-, über die Stadtteilschule bis zum Abitur. Die Grundschüler kommen aus der Nachbarschaft, die Gymnasiasten laut Schröter zu 90 Prozent aus dem Osten Hamburgs, zehn Prozent aus Schleswig-Holstein. Die 3.000 Euro stammen aus Mitteln des aufgelösten Schulvereins der ehemaligen Berufsschule G5, die in eine andere Schule eingegliedert wurde. Schröter berichtet von den 80 bis 90 Schülern eines Abschlussjahrgangs der Stadtteilschule, von denen rund ein Dutzend intensive Förderung benötigten, wenn es um die Findung des richtigen Berufs und die entsprechende Bewerbung gehe. Von Verena Schröter und Lehrerin Martina Speh, die sich in der Stadtteilschule um genau diese Arbeit kümmert, ist zu erfahren, dass Schulen in freier Trägerschaft dafür nicht dieselben Mittel vom Staat wie andere Schulen bekämen. Speh: „Wir sind dankbar, wenn wir Schüler zusätzlich unterstützen können.“ Joachim Overmann aus dem Vorstand des Schulvereins der ehemaligen Beruflichen Schule Steinhauerdamm (G5) berichtet, sie hätten dort vor 20 Jahren eine Klasse minderjähriger afghanischer Flüchtlinge aus dem Rauhen Haus betreut und „mit denen sehr gute Erfahrungen gemacht“. Diese Zeit mit den Schülern sei im Gedächtnis geblieben. Nun wurde der Schulverein aufgelöst, deshalb wolle man das Geld für die Berufsförderung spenden. (fbt)
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