Spenden für Vereine im Bezirk Mitte

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Falko Droßmann (v.l.) mit Claudia Deppermann, Andreas Goertz, Uwe Gutwasser und Andreas Broocks Foto: fbt

Sparda-Bank will in Hamburg vor Ort helfen und unterstützt die Arbeit mit Kindern und Sportaktionen

Von Frank Berno Timm
Billstedt/Hamm/Horn/City
Eine schlichte Spendenübergabe im Büro des Bezirksamtsleiters Mitte ist zum Gespräch darüber geworden, welche dringenden Aufgaben in unserer Gesellschaft anstehen – nicht nur in Hamburg. Bezirksamtsleiter Falko Droßmann genießt diesen Termin: Vertreter der Sparda-Bank und drei Vereinen sind dabei. Normalerweise bekomme Droßmann Anrufe von Leuten, die Geld bräuchten – dass jemand anruft und Geld spenden will, kommt nicht häufig vor. Doch die Sparda-Bank will ganz bewusst „vor Ort helfen“, sagt Filialleiter Andreas Broocks – also suchte Sozialamtsleiterin Sabine Wenzel Vorschläge aus. Die Auswahl sei schwer gefallen – etwas für den Inklusionssport zu tun, liege auf der Hand, die Deutsche Hilfsgemeinschaft existiere schon seit Urzeiten, und auch der Leseherbst in Billstedt und Horn sei eine tolle Idee – das Geld, es sind je 5.000 Euro, komme genau in die richtigen Kanäle. Claudia Deppermann skizziert den Leseherbst (Billstedt, Horn und Mümmelmannsberg), der sich um einen Stadtteil mit 100.000 Menschen kümmert. Der Verein Arbeit und Leben, der den Leseherbst organisiert, könne das Geld gut brauchen: Die Veranstaltungen werden aus Mitteln des Bezirksamts und Spenden finanziert. Andreas Goertz von der Rudervereinigung Bille kann Geschichten vom Inklusionssport des Vereins erzählen, der ebenfalls mit einer Spende unterstützt wird. Menschen mit Einschränkungen würden oft „aufbewahrt“, erzählt er und berichtet von Sportgruppen, die der Verein gemeinsam mit der Schule an der Marckmannstraße organisiert. Man könne nicht nur immer nach dem Staat rufen: „Der Staat sind wir.“ Uwe Gutwasser, Vorsitzender der Deutschen Hilfsgemeinschaft, unterstützt mit seinem Verein nicht nur arme Kinder, sondern kümmert sich auch um Senioren, für die er Tagesausflüge organisiert. Und Gutwasser ist überzeugt, dass die Arbeit solcher Vereine unverzichtbar ist: „Wir sind der Kitt der Gesellschaft.“ Gerade hatten Freiwillige 1.750 Weihnachtspakete gepackt.
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